Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Umweltamt: Aus für Diesel und Benzin bis 2050

Berlin Umweltamt: Aus für Diesel und Benzin bis 2050

Das Ziel müsse sein, die Emissionen um bis zu 95 Prozent zu reduzieren – Neuer Ärger für Opel wegen des Zafira.

Voriger Artikel
Gericht bestätigt: Weiter keine neuen Windräder in SH
Nächster Artikel
Teleshopping: Siegeszug der „lebenden Tapete“

Opel-Mitarbeiter überprüfen die Schweißnähte des Zafira. Das Modell kommt wegen seiner Software nicht aus den Schlagzeilen.

Quelle: Seidel/dpa

Berlin. Um die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen, darf der Verkehr bis zum Jahr 2050 nach Ansicht des Umweltbundesamtes so gut wie keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Dafür müssten Benzin, Diesel und andere fossile Kraftstoffe komplett durch Strom aus Erneuerbaren Energien ersetzt werden, heißt es in einer Studie. Pkw, Lastwagen, Züge und andere Verkehrsmittel müssen demnach alle mit Elektromotoren unterwegs sein. Flugzeuge und Schiffe, bei denen das nicht möglich sei, sollen mit Kraftstoff betrieben werden, der ökologisch hergestellt wird.

„Der Verkehr ist der einzige Sektor, der seine Treibhausgas-Emissionen seit 1990 nicht mindern konnte“, sagte Umweltbundesamt- Chefin Maria Krautzberger. „Um unsere Klimaziele auch mit einem wachsenden Güterverkehr zu erreichen, brauchen wir deutlich mehr Güter auf der Schiene und gleichzeitig ein Ende der fossilen Kraftstoffe auch beim Lkw-Verkehr.“

Ziel der Bundesregierung ist es, den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen wie CO2 bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren.

Im Streit um die Abgasreinigung beim Opel-Modell Zafira Diesel sehen sich die Kritiker unterdessen bestätigt. Ein Gutachter der zuständigen Kommission beim Bundesverkehrsministerium sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Abschalteinrichtungen unzulässig seien, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ in seiner neuesten Ausgabe. Die technische Sachlage sei nach Einschätzung des Experten eindeutig und Opels Begründung für die Abschalteinrichtungen nicht ausreichend, habe der Gutachter erklärt.

Das Bundesverkehrsministerium verwies darauf, dass die nach dem VW-Abgas-Skandal eingesetzte Untersuchungskommission von Opel angeforderte Unterlagen technisch und juristisch prüfe. Diese Prüfung dauere an. Ergebnisse würden nach Abschluss der Untersuchungen veröffentlicht. Die General-Motors-Tochter Opel hatte die Reduzierung der Abgasreinigung in großen Temperaturbereichen und bei hohen Geschwindigkeiten stets mit dem Schutz wichtiger Bauteile im Fahrzeug begründet. Das sei technisch notwendig und legal.

Opel erklärte gestern erneut, keine illegale Software einzusetzen. „Wir unterstützen die Bemühungen der Behörden voll und ganz, die Emissionssysteme in der Automobilindustrie zu verstehen und zu bewerten“, hieß es in einer Mitteilung. Spekulationen wolle man nicht kommentieren. Der „Spiegel“ wirft Opel vor, auf Zeit zu spielen. Momentan laufe das Genehmigungsverfahren für die Zulassung des neuen Zafira-Modells, das von Jahresende an verkauft werden soll. Den Informationen zufolge soll das Ministerium vom Kraftfahrtbundesamt verlangt haben, nur zuzustimmen, wenn die beschriebenen Abschalteinrichtungen im neuen Zafira nicht installiert sind.

LN

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Norden
DAX
Chart
DAX 10.529,50 +0,15%
TecDAX 1.687,00 +0,03%
EUR/USD 1,0673 +0,12%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

DT. TELEKOM 14,69 +0,71%
BAYER 87,21 +0,71%
HEID. CEMENT 83,50 +0,67%
DT. BANK 14,73 -1,98%
VOLKSWAGEN VZ 118,37 -0,71%
LUFTHANSA 12,14 -0,50%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Bakersteel Global AF 166,72%
Structured Solutio AF 154,79%
AXA IM Fixed Incom RF 141,93%
Stabilitas PACIFIC AF 140,74%
Crocodile Capital MF 122,39%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.