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Umweltminister contra Einwegbecher

Berlin Umweltminister contra Einwegbecher

. Die Umweltminister wollen die steigende Flut von Coffee-to- go-Bechern eindämmen.

Berlin. . Die Umweltminister wollen die steigende Flut von Coffee-to- go-Bechern eindämmen. Sie betonten gestern zum Abschluss der Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern in Berlin die „Notwendigkeit, den Einsatz von Einwegbechern zu reduzieren“. In dem Beschluss, für den sich Bayern und Hessen eingesetzt hatten, heißt es, der Bund solle die ökologische Bedeutung des zunehmenden Verbrauchs von Einwegkaffeebechern untersuchen. Außerdem solle geprüft werden, ob sich durch Verbraucheraufklärung und freiwillige Maßnahmen der Wirtschaft eine Reduzierung erreichen ließe.

Für den Fall, dass die Zahl der Becher dadurch nicht sinken sollte, drohen die Minister mit Zwang. In ihrem Beschluss bitten sie den Bund, „die Möglichkeiten anderweitiger, rechtlicher Maßnahmen zu prüfen“. Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) sagte, bei den Plastiktüten habe sich gezeigt, dass Selbstverpflichtungen funktionieren könnten. Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe werden in Deutschland pro Jahr drei Milliarden Coffee-to-go-Becher benutzt.

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