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Unwetter verhageln Allianz das Geschäft

München Unwetter verhageln Allianz das Geschäft

Die schweren Unwetter des Frühsommers und der Rückzug aus Südkorea belasten Europas größten Versicherer Allianz.

München. Die schweren Unwetter des Frühsommers und der Rückzug aus Südkorea belasten Europas größten Versicherer Allianz. Im zweiten Quartal hat sich der Gewinn des Münchner Versicherungskonzerns auf 1,1 Milliarden Euro fast halbiert. „Wir hatten im wahrsten Sinne des Wortes ein verhageltes zweites Quartal“, sagte Vorstandschef Oliver Bäte gestern. Vor allem die schweren Unwetter in Deutschland und Frankreich kamen den Konzern teuer zu stehen, hinzu kamen ein Hagelsturm in Texas und Waldbrände in Kanada. Mit gut 500 Millionen Euro fiel die Schadenbelastung rund vier Mal so hoch aus wie ein Jahr zuvor – und fast doppelt so hoch wie im Schnitt der zweiten Quartale in den vergangenen zehn Jahren.

Belastet wurde der Quartalsgewinn außerdem vom angestrebten Verkauf des Südkorea-Geschäfts. Die Kosten dafür schlugen mit 352 Millionen Euro zu Buche. Auch im laufenden Geschäft musste die Allianz Federn lassen. Der operative Gewinn brach im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro ein.

LN

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