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VW-Ermittlungen könnten sich hinziehen

Wolfsburg/Braunschweig VW-Ermittlungen könnten sich hinziehen

Möglicher Tatzeitraum von bis zu zehn Jahren muss untersucht werden — Neuer Leiter Rechtswesen ernannt.

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Mit einem ersten Zwischenstand im VW-Abgas-Skandal ist in naher Zukunft laut Staatsanwaltschaft nicht zu rechnen.

Quelle: Schwarz/AFP

Wolfsburg. Bei der juristischen Aufarbeitung des VW- Skandals ist kein baldiges Ende in Sicht. In der Abgas-Affäre könnten sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig lange hinziehen, sagte der zuständige Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe der „Süddeutschen Zeitung“. Immerhin müsse dabei ein möglicher Tatzeitraum von bis zu zehn Jahren aufgearbeitet werden. „Einen Zwischenstand können und werden wir angesichts dessen wohl nicht geben — sondern nur ein Ergebnis am Ende“, erklärte Ziehe. Mit fünf Ermittlern sei ein Zwölftel des Personals seiner Behörde derzeit nur mit dem Fall VW beschäftigt. Dazu kommen 20 Sonderermittler des Landeskriminalamts (LKA) Niedersachsen.

Die Braunschweiger Anklagebehörde hatte wegen der im September von VW zugegebenen Manipulationen von Stickoxid-Messwerten bei Dieselmotoren ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es gab bereits Razzien. VW selbst hat 450 Mitarbeiter mit der internen Aufklärung betraut. Anfang November hatte der Autobauer mitgeteilt, dass es auch bei Angaben zu Kohlendioxid-Emissionen „Unregelmäßigkeiten“

gab — sie sind laut VW aber weniger gravierend als zunächst befürchtet. Ein Anfangsverdacht besteht gegen insgesamt elf aktuelle und frühere VW-Mitarbeiter. Der Konzern gab unterdessen die Ernennung von Manfred Döss (57) zum Leiter für das Rechtswesen bekannt. Er wird Nachfolger von Michael Ganninger.

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