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Wirtschaft im Norden VW-Rückruf hat begonnen
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21:18 27.01.2016
Ein Kfz-Meister führt ein SoftwareUpdate durch. Quelle: Stratenschulte/dpa

Wolfsburg. Im Abgas-Skandal bei Volkswagen hat die größte Rückrufaktion der Konzerngeschichte begonnen. Das Kraftfahrt-Bundesamt erteilte die Freigabe für die Umrüstung der betroffenen Pick-UpTrucks vom Typ Amarok. Damit könne VW den Rückruf und die Umrüstung dieses Modells beginnen, teilte das KBA gestern mit. „VW wird die Halter dieser Fahrzeuge entsprechend informieren.“ Der offiziellen Mitteilung war gestern zunächst ein Frühstart von VW vorausgegangen.

Die Freigaben für die weiteren betroffenen Modelle befinden sich derzeit beim Kraftfahrt-Bundesamt noch in der Prüfung, hieß es. Insgesamt will VW in Deutschland rund 2,4 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten holen, um diese nachzubessern.

Mitten in den Start platzt bei Volkswagen ein weiterer Rückruf wegen technischer Gefahr. Die Marke VW-Nutzfahrzeuge (VWN) ruft europaweit 67000 Fahrzeuge vom Modell Caddy zurück. Auslöser ist das Risiko, wonach beim Aufschließen per Fernbedienung der Motor gestartet werden kann — was manuell geschaltete Caddys mit eingelegtem Gang in Bewegung setzen könnte. Deutschlandweit seien 20800 Wagen von dem Rückruf betroffen, sagte ein VWN-Sprecher.

Es gehe um den Bauzeitraum Mai 2012 bis Januar 2013. Der Sprecher betonte, dass sich einzelne Autos zwar in Bewegung gesetzt hätten, Verletzte aber bisher nicht zu beklagen seien. Zur Sicherheit sei es zu empfehlen, betroffene Schaltwagen ohne eingelegten Gang und mit angezogener Handbremse abzustellen.

LN

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