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Wirtschaft im Norden VW erwirkt einstweilige Verfügung
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden VW erwirkt einstweilige Verfügung
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21:15 05.04.2017
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Wolfsburg

Im Streit um die Wirksamkeit von Nachbesserungen an VW-Dieselmotoren hat der Autobauer eine einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Umwelthilfe erwirkt. Die am Landgericht Düsseldorf erwirkte Verfügung richtet sich gegen die Umwelthilfe und ihren Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch, teilte die Organisation gestern mit. Für den Fall der Zuwiderhandlung würden ein Ordnungsgeld bis zu 250000 Euro oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten angedroht. Volkswagen begrüßte den Beschluss: Damit werde der Organisation und dem Bundesgeschäftsführer untersagt, „unwahre Behauptungen über die Wirksamkeit der technischen Anpassungsmaßnahmen zu streuen, die Volkswagen Kunden mit betroffenen Dieselmotoren bietet“. Resch kündigte Widerspruch an.

Zuvor hatte die Umwelthilfe wegen des Diesel-Skandals erneut das Kraftfahrt-Bundesamt verklagt. Die Organisation geht gegen eine aus ihrer Sicht rechtswidrige Rückrufanordnung der Behörde an.

Hintergrund sind Untersuchungen des Abgasverhaltens von VW-Dieseln, die laut Umwelthilfe trotz SoftwareUpdate weiter überhöhte Stickoxidemissionen zeigen sollen. Bisher sind laut VW weltweit mehr als vier Millionen Fahrzeuge umgerüstet worden, davon 1,6 Millionen in Deutschland.

LN

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