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Verbände sehen sich bei Offshore-Energie ausgebremst

Berlin/Kiel Verbände sehen sich bei Offshore-Energie ausgebremst

CDU-Landeschef Günther: Ausstieg aus Kernkraft und Kohle ist mit der derzeitigen Windkraft-Deckelung nicht zu machen.

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Hersteller und Betreiber von Windparks fordern bessere Bedingungen für den Ausbau von Offshore-Energie.

Quelle: Foto: Daniel Reinhardt/dpa, W. Maxwitat

Berlin/Kiel. Betreiber von Windparks in Nord- und Ostsee haben Stromkunden Kostensenkungen in Aussicht gestellt. Die neuen Förderregeln für den Ökostrom-Ausbau mit Ausschreibungen für neue Anlagen dürften auch in Deutschland zu geringeren Kosten bei Windenergie auf See führen, erklärten Verbände gestern in Berlin. Allerdings seien dafür verlässliche Rahmenbedingungen sowie ein „substanzielles“ Volumen an neuen Windparks nötig. „Dazu gehört ein zügiger Netzausbau auf See wie auch an Land“, fordern die Verbände. Durch die reduzierten Ausbauziele nach dem Jahr 2020 werde die Dynamik der Offshore-Windenergie aber gebremst.

Die Stromerzeugung aus Windenergie auf See habe 2016 etwa 13 Terawattstunden betragen, ein Anstieg um fast 57 Prozent im Vergleich zu 2015. „Damit versorgt die Offshore-Windenergie rund drei Millionen Haushalte mit Strom.“ Im laufenden Jahr werde der Ausbau auf See mit etwa 1400 Megawatt und danach mit etwa 1000 Megawatt pro Jahr bis 2019 „kontinuierlich“ fortgesetzt.

Weil Wind auf dem Meer stetiger und häufiger weht als an Land, liefern Windräder auf See mehr Strom und sind besser ausgelastet. Sie gelten wie Atom- und Kohlekraftwerke als „grundlastfähig“, können also den Versorgungssockel absichern. Allerdings reichen bisher die Netze gar nicht, um den Windstrom in die Industriegebiete zu transportieren.

Kritik übt die Branche an den Vorgaben für 2021 und 2022, für die die Bundesregierung den Zubau auf jeweils 500 Megawatt beschränkt habe. Die Reduzierung des Ausbauvolumens und die starre Festlegung auf die Jahresmengen belasteten die Wertschöpfung der Offshore-Windindustrie am Standort Deutschland.

CDU-Landeschef Daniel Günther forderte unterdessen mehr Windräder in Nord- und Ostsee. „Der vereinbarte Ausstieg aus Kernkraft und Kohle ist mit der derzeitigen Offshore-Deckelung nicht zu machen.“

LN

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