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Wirtschaft im Norden Versicherer fordert Kontrolle von Drohnen
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21:14 13.09.2016
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München

Die Zahl der Drohnen steigt weltweit rasant, und damit einer Studie zufolge auch das Risiko von Zusammenstößen, Abstürzen, Terror- und Cyberangriffen. Um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten, seien eine systematische Registrierung dieser unbemannten Luftfahrzeuge und eine fundierte Ausbildung der Piloten notwendig, heißt es in einer Studie der Allianz-Versicherung. Piloten sollten sich demnach für Schäden bis zu einer Million Dollar absichern.

Rund 1,9 Millionen unbemannte Luftfahrzeuge schwirren laut Studie allein in den USA für Freizeitzwecke durch die Luft; in Deutschland schätzen die Autoren die Zahl der Drohnen auf rund 400000. Weltweit werde bis 2020 mit einem Anstieg auf 4,7 Millionen dieser Fluggeräte gerechnet. Beinah-Unfälle mit Drohnen hätten sich bereits in China, Dubai und Großbritannien ereignet. In Zukunft werde die Identifikation einer Drohne und ihres Bedieners nötig sein, um eine allgemeine Haftpflicht gewährleisten zu können, heißt es in der Studie des Versicherungsunternehmens. Eine offizielle Registrierung werde „über kurz oder lang“ kommen. Das Geschäft mit Versicherungen für Drohnenbetreiber schätzt die Studie auf rund eine Milliarde Dollar weltweit bis Ende 2020 – ein lukratives Geschäftsfeld.

LN

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