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Verzögerung bei A-21-Baustelle: Nur die Markierungen fehlen

Bornhöved/Kiel Verzögerung bei A-21-Baustelle: Nur die Markierungen fehlen

Von wegen freie Fahrt. Die Autobahn 21 bleibt in diesem Jahr länger Baustelle als geplant – weil keine Firma Zeit hat, die weißen Fahrbahnmarkierungen aufzutragen.

Die Fahrbahn ist in Ordnung, nur die Markierungen fehlen: Die Fertigstellung der A 21 bei Bornhöved verzögert sich.

Quelle: KN

Bornhöved/Kiel. Erst Ende September soll der Verkehr zwischen Stolpe und Bornhöved wieder zweispurig je Richtung rollen, heißt es aus dem Kieler Verkehrsministerium. Dabei ist die gesamte Richtungsfahrbahn nach Süden bereits fertiggestellt. Nur zwei Brücken müssen noch erneuert werden. Bis Jahresende soll das dauern. Dafür aber müssten die Richtungsfahrbahnen eigentlich nur auf kurzer Strecke auf eine Spur verengt und verschwenkt werden, nicht auf dem ganzen Abschnitt.

Zum Thema: Unfälle, Baustellen, Planungen: Alles über die Autobahn 21 in Schleswig-Holstein!

Bei einer EU-weiten Ausschreibung hatte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) zunächst kein Angebot erhalten. Es geht um 40 Kilometer Fahrbahnmarkierung für 190000 Euro. Bei einer weiteren Ausschreibung meldeten zumindest vier Firmen aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg Interesse an. Eine bekam schließlich den Zuschlag. Nun brauche man nur noch gutes Wetter, heißt es. Zwar verstehe er, dass die Bauindustrie ihre Kapazitäten in den vergangenen Jahren wegen der Sparmaßnahmen bei öffentlichen Aufträgen zurückgefahren habe, sagt Kiels neuer FDP-Verkehrsminister Bernd Buchholz. Er appelliere aber an die Branche, „die öffentliche Hand jetzt nicht im Stich zu lassen“.

Bei Tempo 80 und einspuriger Verkehrsführung wird es zwischen Bornhöved und Stolpe dann allerdings von März 2018 an bleiben. Dann werden die Fahrbahn in Richtung Norden komplett saniert und die Brücken auf dieser Seite erneuert, sagt LBV-Leiter Torsten Conradt. Ziel sei es, diese Arbeiten bis Jahresende abzuschließen. Es habe sich bei diesem Straßenprojekt leider gezeigt, dass die „fachlos- weise“ Ausschreibung von Bauleistungen Verzögerungsrisiken berge. Auf der A 7 lägen die Arbeiten in der Hand eines Konsortiums. Das mache die Sache einfacher und schneller.

Auch auf der A 7 verzögern sich die Arbeiten allerdings auf einem eigentlich schon fertiggestellten 2,5-Kilometer-Teilstück zwischen Neumünster-Mitte und dem Dreieck Bordesholm weiter. Eine Brücke über die Bahnlinie Neumünster–Flensburg wird erst im Sommer 2018 fertig, nicht schon in diesem Jahr. So lange muss auch dort auf zwei statt auf drei Spuren und mit Tempo 80 gefahren werden.

Auf der A 21 ist aber auch weiter im Süden noch lange nicht Schluss mit der Sanierung. Im Frühjahr 2019 soll die Fahrbahn zwischen Bad Segeberg-Süd und Bad Oldesloe abschnittsweise komplett erneuert werden.

Und wer weiß, womöglich wird dann zwischen Bad Segeberg-Süd und Schackendorf auch schon das Autobahnkreuz mit der A 20 gebaut – vorausgesetzt, die Nachbesserungen des LBV haben vor Gericht Bestand, oder die A-20-Gegner klagen nicht weiter.

 Wolfram Hammer

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