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Wirtschaft im Norden Viele Chefinnen im Norden
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20:10 14.03.2018
Frankfurt am Main

Etwa ein Viertel der kleineren und mittleren Firmen in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburd werden von einer Managerin geführt. Deutlich geringer ist der Anteil dagegen in Nordrhein-Westfalen (14 Prozent) sowie Berlin (13 Prozent) und Thüringen (12 Prozent). Deutschlandweit sitzt nach den KfW-Zahlen aus dem Jahr 2016 bei 18 Prozent der etwa 3,7 Millionen Mittelständler eine Frau im Chefsessel.

Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil auch in Sachsen (22 Prozent) Bayern (21 Prozent) und Brandenburg (19 Prozent). In Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt werden jeweils 16 Prozent der kleineren und mittleren Firmen von Managerinnen geführt. In Hessen sind es 15 Prozent. Das Saarland und Bremen wurden wegen zu kleiner Datenbasis nicht ausgewertet.

Ein Grund für die deutlichen Unterschiede könnte laut Förderbank der vergleichsweise hohe Anteil bestimmter Dienstleistungsunternehmen in den drei nördlichen Bundesländern sein. So stehe beispielsweise im Bereich Erziehung und Unterricht bei fast jedem zweiten Mittelständler eine Frau an der Firmenspitze, oder habe sich mit einem eigenen Unternehmen selbstständig gemacht. Chefinnen gibt es den Angaben zufolge auch überdurchschnittlich häufig im Gastronomie- und Hotelgewerbe, im Gesundheits-, Veterinär- und Sozialwesen sowie im Bereich Pflege, Aus- und Weiterbildung. In anderen Dienstleistungsbereichen wie Handelsunternehmen seien Frauen in der Topetage dagegen seltener. Daneben spielen nach KfW-Angaben auch andere Gründe eine Rolle, etwa historisch gewachsene Strukturen.

LN

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