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Wirtschaft im Norden Viele Jobs im Norden unsicher
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21:15 11.04.2017
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Kiel/Hamburg

. Beschäftigte in Schleswig-Holstein arbeiten häufiger befristet oder Teilzeit als in Hamburg. Nach Angaben des Statistikamtes Nord werden diese „atypischen Beschäftigungsverhältnisse“ schlechter bezahlt als Normalarbeitsverhältnisse. Als atypisch gelten befristete Arbeitsverhältnisse, Teilzeit mit weniger als 20 Wochenstunden und geringfügige Beschäftigung.

Während das in Hamburg 31 Prozent der Beschäftigten betrifft, sind es in Schleswig-Holstein 36 Prozent. Deutlicher ist der Unterschied bei Frauen: In Hamburg arbeiten 39 Prozent atypisch (Männer 23 Prozent), in Schleswig- Holstein 46 Prozent (Männer 25 Prozent). Während in Hamburg 14 Prozent der arbeitenden Frauen geringfügig beschäftigt sind, betrifft es in Schleswig-Holstein 22 Prozent der Frauen.

Deutliche Unterschiede gibt es bei der Bezahlung: In Schleswig-Holstein verdient man normalerweise 18,34 Euro pro Stunde (Hamburg 22,69 Euro), befristet oder Teilzeit 12,35 Euro (Hamburg 14,19 Euro). Wer nicht qualifiziert ist, arbeitet häufiger befristet oder Teilzeit. In Schleswig-Holstein waren 23 Prozent der atypisch Beschäftigten ohne berufliche Ausbildung, in Hamburg 26 Prozent.

LN

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