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Volksbanken kündigen steigende Gebühren an

Neu-Isenburg Volksbanken kündigen steigende Gebühren an

Strafzinsen für Privatanleger soll es aber nicht geben.

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Da die Banken kaum noch Zinserträge haben, sind höhere Gebühren – wie bei der Volksbank – ein Thema.

Quelle: Sebastian Kahnert/dpa

Neu-Isenburg. Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken stimmen ihre Kunden auf steigende Gebühren ein. „Wir hatten in der Vergangenheit einen Wettlauf, dass alles kostenlos sein soll“, erklärte Horst Kessel, Vorstandsmitglied des Genossenschaftsverbands. „Diese Zeiten sind vorbei, denn die früher gängige Quersubventionierung durch Zinserträge ist in der anhaltenden Niedrigzinsphase nicht mehr möglich. Irgendwo müssen die Banken ihr Geld verdienen.“ Letztlich seien „ein paar Euro Kontoführungsgebühr nicht entscheidend“, wenn der Kunde die qualitativ hochwertige Beratung erhalte, die er erwarte.

Strafzinsen für Privatanleger soll es jedoch möglichst nicht geben – obwohl das kräftige Wachstum täglich fälliger Gelder für die Institute zunehmend zum Problem wird. Denn für überschüssige Liquidität, die Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken, müssen sie 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen.

LN

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