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Wirtschaft im Norden Von der Nussschale bis zur Traumyacht
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23:30 26.10.2013
Skipper und Segeltrainer Oliver Ochse (45) zeigt dem Publikum im 20 mal 20 Meter großen Wasserbecken der Hanseboot Arena auf einer Jolle, wie man als Anfänger richtig segelt. Quelle: Lutz Roeßler

Die Tore der Hamburger Messehallen sind gerade einmal drei Stunden geöffnet und schon drängen sich die Besucher der 54. Internationalen Bootsmesse Hamburg durch die Messehallen. „Bis zum Ende der Hanseboot erwarten wir rund 80 000 Besucher“, sagt Saskia Jöhnk, Sprecherin der Hanseboot. Unter dem Motto „Der Norden in seinem Element“ präsentieren rund 600 Aussteller aus 18 Nationen bis zum 3. November Trends und Neuigkeiten aus der Wassersportbranche.

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Skipper und Segeltrainer Oliver Ochse (45) zeigt dem Publikum im 20 mal 20 Meter großen Wasserbecken der Hanseboot Arena auf einer Jolle, wie man als Anfänger richtig segelt.

In der größten Ausstellungshalle des Messegeländes, der Halle B6, in der Segelboote und -yachten präsentiert werden, ist der Besucheransturm besonders groß. „Seit der Eröffnung um 10 Uhr haben wir einen ständigen Andrang“, sagt Aussteller Mirko Capka von der Hanse Vertriebsgesellschaft. Neben drei kleineren Segelbootvarianten präsentiert der Greifswalder Sportboothersteller zwei ganz neue Modelle: Die „Hanse 445“ und die „Hanse 505“.

Dabei fällt vor allem die große 50-Fuß-Yacht 505 sofort ins Auge. Mächtig ragt sie mit ihrem Mast über die umstehenden Boote und Yachten und scheint die Messebesucher magisch anzuziehen. Vor dem Aufgang zur Yacht steht eine Traube Interessierter, die auf eine Besichtigung des Bootes warten. „Der Andrang ist so groß, dass wir nicht alle gleichzeitig an Bord lassen können“, erklärt Capka die Warteschlange. Von einer Krise in der Wassersportboot-Branche ist bei der Greifswalder Firma nichts zu merken: „Obwohl wir auf einem Luxusmarkt agieren, sind unsere Auftragsbücher gut gefüllt“, bestätigt Capka.

Auch eine Messehalle weiter, in der Halle B7, bei den Motorbooten ist die Stimmung der Aussteller und das Interesse der Messebesucher groß. Kevin Marquardt, Geschäftsführer des Bootscenter Kiel, zeigt dem Publikum an seinem Stand insgesamt fünf Motorboote. Er stellt gleich zwei Premieren in Hamburg vor: Die „Quicksilver Activ 855 Cruiser“ sowie die „Captur 755 Pilothouse“. Und auch an seinem Messestand drängen sich die Menschen. „Es läuft wirklich gut. Seit 10 Uhr rennen uns die Leute die Boote ein“, sagt Marquardt und freut sich über die positive Resonanz. „Uns hat sehr in die Karten gespielt, dass es seit der Wassersportsaison 2013 eine neue Sportbootführerschein-Verordnung gibt, bei der man keinen Führerschein mehr für Boote mit Motoren bis 15 PS benötigt.“ Dadurch habe die Firma viele Neukunden gewonnen, die später oft auf größere Boote umstiegen.

Die neue Sportbootführerschein-Verordnung ist neben den Themen „Funsport“, „Boots-Refit“ und „Daysailing“ einer der Themenschwerpunkte der Hanseboot 2013. Weiterhin legt die Messe getreu ihres Mottos „Der Norden in seinem Element“ den Fokus auf den Ostseeraum, Skandinavien und das Baltikum. Partnerland der Bootsmesse in Hamburg ist in diesem Jahr Estland.

Tickets und Zeiten
Die Hanseboot ist noch bis zum 3. November täglich von 10 bis 18 Uhr, mittwochs von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Messe kostet vor Ort
13 Euro, ab 15 Uhr gibt es das Ticket zum vergünstigten Preis von sieben Euro. Am 2. und 3. November ist der Eintritt für Besucher aus Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland sowie aus dem diesjährigen Partnerland Estland frei.

Marieke Stender

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