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Wirtschaft im Norden Was passiert mit den Innogy-Jobs?
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20:10 14.03.2018

Essen.  Beim vor der Zerschlagung stehenden Energiekonzern Innogy geht es jetzt um die Sicherheit der Arbeitsplätze. Der Vorstand des Unternehmens forderte die künftigen Eigentümer Eon und RWE auf, die entstandene Unsicherheit bei den Mitarbeitern so schnell wie möglich zu beseitigen. „Wir brauchen wieder mehr Sicherheit in Form von verbindlichen Zusagen. Dabei hat die Sicherheit der Arbeitsplätze Priorität“, heißt es in einem Schreiben an die Innogy-Mitarbeiter. Innogy hat rund 42 000 Mitarbeiter.

Die Gewerkschaft Verdi forderte Eon auf, den angekündigten Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen in einem Tarifvertrag festzuschreiben. „Äußerungen in Pressekonferenzen sind das eine“, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Andreas Scheidt in Richtung Eon-Chef Johannes Teyssen. „Entscheidend ist, dass die Zusagen in Tarifverträgen abgesichert sind. Wir wollen das schwarz auf weiß haben.“

Eon und RWE wollen die Geschäfte der RWE-Netz- und Ökostromtochter Innogy unter sich aufteilen. Dabei sollen nach Angaben von Eon bis zu 5000 Stellen gestrichen werden. Teyssen hatte sich am Dienstag zuversichtlich gezeigt, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu können. Der Vorstand forderte die Innogy-Aktionäre auf, bis zu einer Prüfung des Eon-Angebots „ihre Aktien nicht zu verkaufen“.

LN

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