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Wechselkurse machen Dräger zu schaffen

Lübeck Wechselkurse machen Dräger zu schaffen

Durchwachsene Neun-Monats-Bilanz: Umsatz steigt, Vorsteuerergebnis sinkt.

Lübeck. Die veränderten Wechselkursrelationen haben das Ergebnis des Dräger-Konzerns in den ersten neun Monaten dieses Jahres belastet. So sank das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 137,4 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2012 auf 111,3 Millionen Euro im gleichen Zeitraum 2013. Gleichzeitig hätten jedoch Auftragseingang und Umsatz zugelegt, teilte der weltweit tätige Konzern für Medizin- und Sicherheitstechnik gestern am Stammsitz in Lübeck mit.

Demnach lag der Wert der Auftragseingänge von Januar bis September 2013 bei 1,76 Milliarden Euro, das entspricht einer währungsbereinigten Zunahme gegenüber dem gleichen Zeitraum 2012 um 1,9 Prozent. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 3,2 Prozent auf rund 1,66 Milliarden Euro (Januar bis September 2012: rund 1,65 Milliarden Euro).

„Aktuell verursacht insbesondere die Währungsentwicklung Gegenwind für die Ergebnisentwicklung von Dräger. Ein Brand bei einem wichtigen Zulieferer erfordert darüber hinaus zusätzliche Anstrengungen.

Das kann vorkommen. Wichtig ist es, in solchen Phasen Kurs zu halten“, kommentierte Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. „So setzen wir weiter auf kontinuierliche Verbesserung und verlässliche Leistungssteigerung, in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern“, sagte Dräger.

Das Ergebnis pro Aktie, basierend auf dem Abschluss der ersten neun Monate 2013, sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Im dritten Quartal ging auch der Auftragseingang um währungsbereinigt 0,4 Prozent auf 597 Millionen Euro zurück. Allerdings war im Vorjahreswert ein Großauftrag über Tunnelrettungszüge enthalten. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 8,2 Prozent an.

Die Funktionskosten haben sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Prozent erhöht. Hauptursache sind die höheren Vertriebs- und Marketingkosten. Überdurchschnittlich gestiegen sind auch die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, die um 4,1 Prozent zugelegt haben. Infolge des Personalaufbaus sowie tarifvertraglicher Lohn- und Gehaltssteigerungen stiegen die Personalkosten um 5,7 Prozent. Für 2013 erwartet Dräger weiter ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen zwei und vier Prozent.

Weltweit aufgestellt
12 500 Mitarbeiter beschäftigt Dräger weltweit in der Medizin- und Sicherheitstechnik. Der Konzern ist mit seinen zwei Sparten in über 100 Tochtergesellschaften aufgeteilt. 1889 war das Unternehmen von Johann Heinrich Dräger und Carl Adolf Gerling als Firma Dräger & Gerling am Stammsitz in Lübeck gegründet worden.

LN

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