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Weitere Investitionen in die Spitzenforschung

Berlin/Kiel Weitere Investitionen in die Spitzenforschung

Exzellenzinitiative für Hochschulen kostet 533 Millionen Euro pro Jahr — Eine große Chance, so Ministerin Alheit.

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Ab 2019 beginnt die dritte Exzellenzinitiative.

Quelle: Fotos: Burg, Rehder/dpa

Berlin/Kiel. Mit gut einer halben Milliarde Euro pro Jahr für Spitzenforschung wollen Bund und Länder den Wissenschaftsstandort Deutschland dauerhaft stärken. 385 Millionen Euro sollen künftig an 45 bis 50 sogenannte Exzellenzcluster (Forschungsverbünde) fließen. Weitere 148 Millionen Euro gehen als zweite Förderlinie an acht bis elf besonders profilierte Exzellenz-Universitäten oder Hochschulverbünde. Das teilten Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) und die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) in Berlin zur Fortsetzung der eigentlich 2017 auslaufenden Exzellenzinitiative mit.

Die Kosten für das Elite-Programm teilen sich der Bund und die Länder weiterhin im Verhältnis drei Viertel zu ein Viertel, hieß es. Wissenschaftsministerin Kristin Alheit lobte die Einigung. „Die Exzellenzinitiative steht vor einer fundamentalen Weichenstellung. Insbesondere die Entscheidung für die Exzellenzcluster ist für die Hochschulen in Schleswig-Holstein eine große Chance. Sie erlaubt Universitäten die Zusammenarbeit und stärkt damit auch viele Hochschulen, die nicht zur kleinen Anzahl Exzellenz-Unis zählen.“

Der Wettbewerb zur Exzellenzinitiative soll nach dem Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) mit einer Ausschreibung in diesem Sommer beginnen und erst 2019 in den Start der neuen Elite-Unis münden. Eine Überbrückungsfinanzierung für bis zu zwei Jahre sichert derzeit laufende Spitzenforschungsprojekte.

Die seit 2006 mit bislang 4,6 Milliarden Euro bezuschusste Exzellenzinitiative solle „Spitzenforschung in Deutschland weiter nach vorn bringen“, und zwar nachhaltig, so Wanka. Das Konzept habe auf Dauer Bestand. Berlin könne mit der neuen Vereinbarung erstmals in eine kontinuierliche Förderung von Universitäten einsteigen.

Um sich ab 2019 als Exzellenz-Universität bezeichnen zu dürfen, müssen sich bewerbende Hochschulen zwei, im Falle von Verbünden drei Exzellenzcluster vorweisen . Wegfallen soll künftig die bisherige dritte Förderlinie, die Graduiertenschulen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Diese Kollegs werden in die Strukturen der Universitäten überführt oder bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft angedockt. Wanka rief alle Hochschulen dazu auf, mit ihrem „gesamten Fächerspektrum“ in den Wettbewerb zu gehen — wenn es ihnen um „Forschung von Weltklasse“

gehe.

In der ersten Förderphase von 2006 bis 2012 hatten vier Projekte aus Schleswig-Holstein eine Förderung erhalten, unter anderem die Graduiertenschule „Computing in Medicine and Life Sciences“ der Universität zu Lübeck.

LN

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