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Wirtschaft im Norden Weniger Chemie in Kleidung
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21:15 06.06.2017

. Große deutsche Einzelhandelsketten verkaufen weniger Kleidung, die mit Hilfe umwelt- oder gesundheitsgefährdender Chemikalien hergestellt wurde. Das ergab eine Zwischenbilanz der Umweltorganisation Greenpeace, die gestern in Hamburg veröffentlicht wurde. Aldi, Lidl, Rewe, Penny, Kaufland und Tchibo machen demnach Fortschritte bei der Produktion giftfreier Kleidung. Die Unternehmen hatten sich verpflichtet, bis 2020 auf umwelt- und gesundheitsgefährliche Chemikalien zu verzichten. „Die Händler nehmen ihre Versprechen ernst“, heißt es. Erste Chemikalien wurden vollständig aus der Herstellung verbannt, und alle Firmen veröffentlichen Analysedaten ihrer Abwässer. Besonders gut schneide Tchibo ab. Das Unternehmen habe eine genaue Verbotsliste und umfangreiche Fallstudien zum Ersatz gefährlicher Chemikalien vorgelegt. Weniger erfolgreich seien die Händler dabei, ihre Sortimente auf langlebige und wiederverwertbare Mode umzustellen. Tchibo zeigte sich erfreut über den Zuspruch. Aldi Süd und Aldi Nord kündigten weitere Besserungen an. Kaufland erklärte, man werde das Sortiment „Schritt für Schritt nachhaltiger gestalten“. Auch Lidl versprach Verbesserungen.

LN

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