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Wieder Ärger um Korvetten

Berlin/Essen/Kiel Wieder Ärger um Korvetten

Bundesregierung und Werften streiten um Preis für neue Kriegsschiffe der Marine.

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Auf der Kieler Werft wurden bereits zahlreiche Schiffe für die Bundesmarine gebaut.

Quelle: Foto: Dpa

Berlin/Essen/Kiel. . Das Verteidigungsministerium und die Werftenkonzerne Lürssen und ThyssenKrupp Marine Systems streiten offenbar über den Preis für fünf neue Korvetten. Das Konsortium habe ein Angebot über 2,9 Milliarden Euro eingereicht, berichtete das „Handelsblatt“ und berief sich auf Berliner Kreise. Das Ministerium habe nur mit rund der Hälfte gerechnet.

Die ThyssenKrupp-Tochter TKMS und Lürssen begründeten das teure Angebot dem Bericht zufolge damit, dass der Auftrag umfangreicher geworden sei.

Es ist nicht das erste Mal, dass es Ärger um die Korvetten gibt. Wegen der Beschaffung hagelte es im vergangenen Jahr Kritik. Das Ministerium verzichtete auf eine Ausschreibung, weil es sich um Nachbestellungen handelt. Die Industrie pochte auf Transparenz. Die Kieler Werft German Naval Yards wollte beteiligt werden.

Der Auftrag dürfe nicht „unter Ausschluss geeigneter Marktteilnehmer von vornherein“ erfolgen, hatte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) im November dazu gesagt.

Korvetten sind kleiner und wendiger als Fregatten und vor allem für den Einsatz in Randmeeren und Küstengewässern wie der Ostsee geeignet. Die Marine verfügt bereits über fünf Korvetten des Typs K 130. Dieser Typ soll nun nachbestellt werden.

Die ersten fünf Schiffe waren zwischen 2008 und 2013 ausgeliefert worden. Gebaut wurden sie von Blohm & Voss in Hamburg (früher TKMS, inzwischen Lürssen) und Lürssen mit Hauptsitz in Bremen.

Das Finanzvolumen für die fünf Boote habe circa 1,1 Milliarden Euro betragen, sagte der Ministeriumssprecher gestern.

Vizeadmiral Andreas Krause, Inspekteur der Marine, drückt aufs Tempo: „Die Marine segelt seit 2015 hart am Wind. Deswegen brauchen wir das 2. Los der Korvetten schnell.“ Der Haushaltsausschuss des Bundestages will laut „Handelsblatt“ Mitte Juni die finanziellen Mittel für die Nachbestellungen bewilligen, daher müssten die Vertragsverhandlungen bis kommende Woche abgeschlossen sein, so die Zeitung.

LN

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