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Wieder Zweifel: Die unendliche Flughafen-Geschichte geht weiter

Schönefeld Wieder Zweifel: Die unendliche Flughafen-Geschichte geht weiter

Am neuen Hauptstadtflughafen BER gerät der Zeitplan zur geplanten Eröffnung 2017 immer stärker unter Druck.

Schönefeld. Am neuen Hauptstadtflughafen BER gerät der Zeitplan zur geplanten Eröffnung 2017 immer stärker unter Druck. Das Bauordnungsamt fordert weitere Nachweise sowie Nachbesserungen an den Unterlagen zum Umbau der Brandschutzanlage. Das könnte auch zusätzliche Bauarbeiten im Terminal nach sich ziehen, wie aus einem internen Schreiben des Flughafen-Technikchefs Jörg Marks hervorgeht. Darüber berichtete „Der Tagesspiegel“.

„Wir erwarten, dass die Geschäftsführung des Flughafens ihren Ankündigungen, was die Eröffnung betrifft, nachkommt.“ Bundesverkehrsministerium

Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums sagte: „Wir erwarten, dass die Geschäftsführung des Flughafens ihren Ankündigungen, was die Eröffnung betrifft, nachkommt.“ Sie hatte sich auf das Ziel eines Starts im zweiten Halbjahr 2017 festgelegt. Der zuständige Landrat Stephan Loge (SPD) sagte: „Es ist noch viel zu tun, aber ich sehe 2017 noch nicht als gefährdet an.“ Die Flughafengesellschaft müsse nun zügig nacharbeiten und die geforderten Unterlagen liefern.

In Marks' Schreiben heißt es: „Im Ergebnis der Nachsimulation könnte jetzt ein etwas höheres Restbausoll entstehen.“ Grundsätzlich gehe das Amt aber von einer Genehmigungsfähigkeit der Unterlagen aus, betont der Technikchef. Wie viel Verzug entstehen könnte, ist noch offen. Dazu liefen nun Gespräche, sagte eine Flughafensprecher. In der vergangenen Woche hatte Marks noch einen Start Ende Oktober 2017 für machbar erklärt.

Die Eröffnung des drittgrößten deutschen Flughafens war in den vergangenen Jahren wegen Planungsfehlern, Baumängeln und Technikproblemen viermal verschoben worden. Ursprünglich sollte der Willy-Brandt-Flughafen im Oktober 2011 an den Start gehen.

An diesem Freitag tritt der Aufsichtsrat zu einer Sondersitzung zusammen, die jedoch eigentlich einberufen worden war, um den Standort des künftigen Regierungsterminals zu klären. Die Brandenburger Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) sagte: „Ich denke, dass die Zeitplanung Ende 2017 nach wie vor machbar ist.“ Die verlangten Nachbesserungen seien „nicht so ungewöhnlich“. Die CDU-Opposition im Brandenburger Landtag fordert eine Sondersitzung des Flughafen-Ausschusses.

Der Flughafen hatte Mitte Februar mit mehrmonatiger Verspätung einen umfangreichen Nachtrag zum Bauantrag beim Bauordnungsamt eingereicht. Die Papiere regeln viele Umbauten im Terminal. Auf diese Unterlagen beziehen sich die Nachforderungen der Behörde. Marks hofft, nicht alle Änderungen bis zur Eröffnung abarbeiten zu müssen. Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hatte eigentlich damit gerechnet, dass die Behörde den Nachtrag im April genehmigt.

LN

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