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Wirtschaft im Norden Wind- und Solarstrom billiger
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20:10 04.01.2018
Berlin

Die erneuerbaren Energien bleiben 2018 auf dem Vormarsch und werden zugleich weniger stark für die steigenden Strompreise in Deutschland verantwortlich sein. Dies schätzt die Denkfabrik Agora Energiewende in ihrer jüngsten Studie. Zwar dürften die Kosten für Haushaltskunden im neuen Jahr um durchschnittlich 1,4 Prozent zulegen, sagte Agora-Chef Patrick Graichen gestern. Das liege aber vor allem an den höheren Preisen im Strom-Großhandel, die ihrerseits durch teurere Rohstoffe wie Erdöl getrieben seien. Wind- und Solarstrom werde wegen der Ausschreibungsregeln für neue Anlagen dagegen zusehends billiger.

2017 konnten die Ökoträger Wind-, Sonnen-, Wasser- und Bioenergie laut vorläufigen Daten einen Anteil von 36,1 Prozent am gesamten Stromverbrauch erreichen – ein Rekordwert, ermittelten Experten.

Auch bezogen auf die erzeugte Strommenge war der Zuwachs 2017 groß. Inzwischen beträgt der Anteil der Erneuerbaren hier 33,1 Prozent (Atom- und Steinkohlekraftwerke: 26 Prozent). Ähnliche Zahlen zur Stromerzeugung hatte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) kurz vor Weihnachten mitgeteilt.

LN

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