Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / 1 ° bedeckt

Navigation:
„Wir erwarten ein erfreuliches Aktienjahr“

Lübeck „Wir erwarten ein erfreuliches Aktienjahr“

Die Deutsche Bank erwartet ein „positives und erfreuliches Aktienjahr für Anleger“. Das erklärte Christian Nolting, Chefanlagestratege im Wealth Management für vermögende Kunden, den LN. Er war aus der Frankfurter Zentrale zu einer Kundenveranstaltung nach Lübeck gekommen.

Voriger Artikel
„Dittsche“ kommt zurück

Anlage-Experten der Deutschen Bank: Christian Nolting (l.) aus der Zentrale in Frankfurt und Henning Oldenburg aus Lübeck.

Quelle: Foto: Deutsche Bank

Lübeck. „2018 werden wir voraussichtlich eine weitere geldpolitische Normalisierung der Zentralbanken beobachten. Das Sicherheitsnetz geht langsam weg. Mit Staatsanleihen von Industriestaaten lassen sich 2018 wahrscheinlich keine attraktiven Renditen erzielen. Man wird vielmehr noch stärker auf die Gewinne der Unternehmen schauen“, sagte Nolting. Er blicke vor allem auf drei Bereiche. „Der Konsum wird weiter positiv laufen. Im Gesundheitswesen gibt es viele Änderungen. Das hat massive Auswirkungen auf den Markt, davon kann man profitieren. Und in der Infrastruktur gibt es weltweit Nachholbedarf.“ Bei Einzelaktien sei allerdings immer geboten, auf die nötige Risikostreuung zu achten. „Eine Möglichkeit dafür sind zum Beispiel Aktienbaskets“, sagte der Experte. „Die Zurückhaltung bei Geldanlagen in Aktien in Deutschland ändert sich. Aber das ist ein sehr, sehr langsamer Prozess. Wir können den Kunden auf der Risikoseite beraten. Es ist nicht ratsam, dass der Kunde sein Risikoprofil komplett ändert.“ Gold eigne sich mehr als Absicherung im Portfolio, stark steigende Preise seien nicht in Sicht. Das Thema Währungen habe sich beruhigt, beim Euro sehe die Bank keine Risiken.

Die Anzahl vermögender Kunden bei der Deutschen Bank Lübeck sei gewachsen, im Verhältnis zu anderen Bundesländern und Städten sogar überproportional, betonte Henning Oldenburg, Leiter Wealth Management Deutsche Bank in Lübeck und Schleswig- Holstein. Überall im Land lasse sich beobachten, dass Mittelständler ihre Firmen verkaufen, weil sie leider keine Nachfolger finden. „Die Mittelzuflüsse aus dem Verkauf wollen sie dann anlegen“, erklärte Oldenburg.

C. Risch

Voriger Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Norden
DAX
Chart
DAX 13.256,00 +0,40%
TecDAX 2.666,50 +0,62%
EUR/USD 1,2187 +1,23%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

MÜNCH. RÜCK 189,50 +1,26%
SIEMENS 122,38 +1,04%
RWE ST 17,66 +0,94%
BEIERSDORF 96,26 -1,74%
DT. BÖRSE 98,18 -1,62%
HEID. CEMENT 94,58 -1,19%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 278,28%
Commodity Capital AF 252,10%
SEB SICAV 2 SEB Ea AF 111,85%
SEB Fund 2 SEB Rus AF 105,79%
FPM Funds Stockpic AF 105,09%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.