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Wirtschaft im Norden Wirtschaft will wieder mit Russland handeln
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Norden Wirtschaft will wieder mit Russland handeln
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20:21 29.12.2015

Die deutsche Wirtschaft drängt auf ein Ende der Sanktionen gegen Russland. Die gerade erst um sechs Monate verlängerten Sanktionen der EU seien „nicht produktiv“

und schadeten vor allem dem Mittelstand, sagte der Präsident des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, gestern in Berlin. Vielen Firmen, etwa aus dem Maschinen- und Anlagenbau, die gute Beziehungen zu Partnern in Russland haben, stehe „das Wasser bis zum Hals“. Statt die Wirtschaftssanktionen zu verlängern, müsse Berlin und Brüssel „auf Dialog mit Putin“ drängen, verlangte Mario Ohoven.

Zuvor hatte sich bereits der scheidende Vorsitzende des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, gegen die EU-Sanktionen gewandt. Nach „Signalen der Deeskalation“ aus Moskau in den vergangenen Monaten habe sich die deutsche Wirtschaft „von den EU-Regierungschefs deutlich mehr Mut gewünscht, auf Russland zuzugehen“, äußerte Cordes in einem Interview. Der Mittelstand gehe mit „gemischten Gefühlen“ ins neue Jahr, sagte Ohoven. Es werde ein Wachstum von 1,6 Prozent erwartet. Nach einer Umfrage hoffen 63 Prozent der Unternehmen 2016 auf gute Geschäfte. Im Mittelstand sollen 200000 neue Jobs entstehen. Auf der anderen Seite behindere der Fachkräftemangel die Entwicklung der Unternehmen.

rz

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