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Wirtschaftsförderer präsentieren gute Bilanz

Kiel Wirtschaftsförderer präsentieren gute Bilanz

130 Firmen haben sich im Norden neu angesiedelt.

Kiel. Etwas weniger neue Firmen, dafür aber mittelfristig ähnlich viele Arbeitsplätze wie im Vorjahr. In Schleswig-Holstein haben sich im vergangenen Jahr 134 Unternehmen neu angesiedelt. Das waren zwar 13 weniger als im Vorjahr. „Wir haben aber insgesamt ein stabiles Ergebnis in der Wirtschaftsförderung erzielt“, sagte Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD). Denn die Zahl der damit verbundenen Arbeitsplätze sei leicht auf 1734 Jobs (2014: 1728) gestiegen.

Als positiv bewerteten die Wirtschaftsförderer den von zehn auf 19 Prozent gestiegenen Anteil an produzierendem Gewerbe. Die Betriebe sorgten als Nebeneffekt für neue Jobs bei Zulieferern und Dienstleistern in der Region, sagte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH (WTSH), Bernd Bösche. Rund drei Viertel der angesiedelten Unternehmen haben weniger als zehn Mitarbeiter. Leicht angestiegen ist die durchschnittliche Betriebsgröße von zwölf auf 13 Arbeitsplätze. Die meisten Ansiedlungen gab es 2015 im südlichen Landesteil. Etwa ein Viertel der mittelfristig zu erwartenden neuen Arbeitsplätze durch Neuansiedlungen entstehen durch ausländische Investoren. Alleine 13 ausländische Investoren (2014: 19) sorgten 2015 für 349 Arbeitsplätze (401). „Der leichte Rückgang im Vergleich zum Vorjahr hängt hauptsächlich mit der wirtschaftlichen Talfahrt in China und der daraus resultierenden geringeren Investitionsfähigkeit auch in Deutschland zusammen“, sagte Bösche.

Mehr Sorgen bereitet Meyer aber das Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern. Die Lage sei „sehr angespannt“, sagte Meyer. „Es wird von dort aus wieder sehr intensiv um Unternehmen in Lübeck, in Stormarn und im Lauenburgischen geworben.“ Das bereite dem Land „an manchen Stellen schon Probleme“. Ein Problem seien die weiter unterschiedlichen Fördersätze in beiden Ländern. Die Kommunikation auf politischer Ebene sei nur sehr schwer herzustellen. Das Nachbarland gehe „sehr aggressiv vor“.

LN

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