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Wirtschaftskraft: Der Osten hinkt noch länger hinterher

Dresden Wirtschaftskraft: Der Osten hinkt noch länger hinterher

Ifo-Institut: Stärker auf einzelne Branchen setzen.

Dresden. Das Wirtschaftswachstum in Ostdeutschland wird nach Prognosen des Dresdner Ifo-Instituts auch in den kommenden Jahren nicht an die gesamtdeutsche Entwicklung herankommen. Lediglich Sachsen und Brandenburg könnten bis 2030 beim durchschnittlichen Wachstum in etwa mithalten, heißt es in einer gestern veröffentlichten Studie. Sachsen- Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern müssten hingegen mit äußerst niedrigen Wachstumsraten rechnen. Zuletzt lag die Wirtschaftskraft nach Berechnungen der Experten im Osten nur bei knapp 77 Prozent des Westniveaus. Das Bruttoinlandsprodukt sei zwischen 2010 und 2015 nur in Sachsen mit durchschnittlich 1,6 Prozent jährlich ebenso stark gewachsen wie in den alten Bundesländern.

Mit 0,9 Prozent war der durchschnittliche Jahreszuwachs in Mecklenburg-Vorpommern der zweitniedrigste im Osten, vor Sachsen-Anhalt mit 0,1 Prozent.

Die Studie empfiehlt, stärker auf eine Wirtschaftsförderung einzelner Branchen und Zentren zu setzen. Alle Regionen gleichermaßen bei der Förderung zu bedenken, sei der falsche Weg.

LN

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