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Zahnarzt-Bewertung wird Fall fürs Gericht

Karlsruhe Zahnarzt-Bewertung wird Fall fürs Gericht

Patient hatte in Internetportal die Note Sechs vergeben.

Karlsruhe. . Die negative Bewertung eines Zahnarztes im Internetportal Jameda beschäftigt den Bundesgerichtshof (BGH). Ein offenbar unzufriedener Patient hatte dem Arzt anonym unter den Punkten „Behandlung“, „Aufklärung“ und „Vertrauensverhältnis“ jeweils die Schulnote Sechs gegeben. Die Richter müssen klären, ob der Dentist die Entfernung des Eintrags verlangen kann und ob er Daten über den Nutzer erhalten darf. Ein Urteilstermin wird für Januar erwartet. (Az.: VI ZR 34/15) Der Nutzer hatte 2013 angegeben, er könne den Arzt nicht empfehlen und mit einer Durchschnittsnote von 4,8 bewertet. Für den Punkt „genommene Zeit“ gab es die Note Zwei, für „Freundlichkeit“

die Note Vier. Der Arzt sah sein allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzt und verlangte von dem Portal die Entfernung des Eintrags. Dem kam Jameda zunächst nach, stellte die Bewertung nach einer Prüfung jedoch wieder ins Netz. Der Arzt will nun einen Nachweis dafür, dass der Patient tatsächlich bei ihm war. Der BGH muss klären, ob und wenn ja auf welche Weise Jameda den Besuch des Nutzers beim Arzt beweisen muss.

LN

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