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Zugverkehr weiter gestört

Berlin Zugverkehr weiter gestört

Aufräumen nach Orkan „Xavier“: Kritik an Deutscher Bahn wächst.

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Anzeigetafel gestern im Hamburger Hauptbahnhof: Viele Strecken waren auch gestern noch unbefahrbar.

Quelle: Foto: Bockwoldt/dpa

Berlin. Nach dem schweren Sturm „Xavier“ in Norddeutschland wird zunehmend Kritik an der Deutschen Bahn laut. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) bezeichnete die Kommunikation als mangelhaft. „Wir leben in einem Zeitalter von Apps und digitaler Information, und doch ist das Unternehmen Deutsche Bahn nicht in der Lage, seine Kunden ausreichend zu informieren“, erklärte der Vizevorsitzende Klaus-Dieter Hommel. Ähnlich äußerte sich der Fahrgastverband Pro Bahn. „Es hat an Informationen gefehlt“, sagte Ehrenvorsitzende r Karl-Peter Naumann der „Passauer Neuen Presse“.

Bahnreisende mussten am Wochenende weiter mit starken Behinderungen rechnen. Die Bahn hoffte, dass die Aufräumarbeiten größtenteils Anfang der neuen Woche abgeschlossen sind, sagte eine Sprecherin. „Wir arbeiten mit Hochdruck, aber es gibt Unwägbarkeiten. Darum ist eine genaue Prognose leider derzeit noch nicht möglich.“ So werde die Strecke Hamburg-Berlin erst morgen wieder befahrbar sein. Den Reisenden werde eine Umleitung über Uelzen und Stendal angeboten. Auf der Strecke Hannover-Berlin sollten gestern Nachmittag wieder erste Züge rollen.

Die Verbindung Bremen-Hannover sollte ab heute wieder aufgenommen werden.

Der Sturm hatte am Donnerstag den Zugverkehr in der Nordhälfte Deutschlands lahmgelegt. Viele Reisende strandeten an Bahnhöfen.

„Wir haben feste Prozesse und Konzepte, wie mit einer solchen Sondersituation umgegangen werden kann“, sagte eine Bahn-Sprecherin. Für die Mitarbeiter in den Bahnhöfen sei es eine schwierige Situation, wenn ihnen zum Beispiel an der Reiseinformation Hunderte Menschen gegenüberstünden. Man danke den Mitarbeitern für ihren großen Einsatz. „Aber es ist und bleibt eine schwierige Situation.“

Reisende hätten die Möglichkeit, bis zum 15. Oktober auch zuggebundene Tickets einzusetzen. Tickets würden außerdem kostenfrei erstattet. Die Sprecherin bat Reisende, sich „dringend“ unter bahn.de oder über die DB-Navigator-App zu informieren.

LN

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