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Wirtschaft im Norden Zukunftssorgen in der Wirtschaft wachsen
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21:15 25.01.2016

Die Furcht vor einem Abwärtssog in der Weltwirtschaft macht sich auch in den deutschen Chefetagen breit. Zum Start ins Jahr fiel der Ifo-Geschäftsklima-Index überraschend deutlich von 108,6 Punkten im Dezember auf 107,3 Punkte im Januar. Das ist der tiefste Stand seit Februar vergangenen Jahres. Viele Experten hatten mit einem weniger deutlichen Rückgang des Konjunkturbarometers gerechnet. „Die deutsche Wirtschaft blickt erschrocken ins neue Jahr“, sagte der scheidende Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn.

Ihre aktuelle Geschäftslage schätzten die Unternehmen im Januar zwar nur etwas schlechter ein. Der entsprechende Index gab von 112,8 auf 112,5 Punkte nach. Auf die kommenden sechs Monate blicken die Unternehmen aber deutlich skeptischer — der Erwartungsindex sank von 104,6 auf 102,4 Zähler. Zukunftssorgen zeigten sich vor allem in der Industrie, deren Stimmung auf den tiefsten Stand seit einem Jahr fiel. Zwar profitiere die chemische Industrie vom niedrigen Ölpreis, doch machen die schlechten Exportaussichten beispielsweise dem Maschinen- und Fahrzeugbau zu schaffen, erklärte Sinn. Im Einzelhandel blieb die Stimmung dagegen nahezu unverändert, und im Großhandel verbesserte sie sich sogar etwas. Ermutigende Worte kamen derweil von der Bundesbank: Der Aufschwung wird nach ihrer Einschätzung in diesem Jahr an Tempo gewinnen.

LN

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