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Zwischen Selmsdorf und Schönberg wachsen Windräder

Selmsdorf Zwischen Selmsdorf und Schönberg wachsen Windräder

Die BayWa r. e. Wind GmbH mit Sitz in München investiert 13 Millionen Euro in vier neue Anlagen. Weitere soll es nach dem Willen der Gemeinde nicht geben.

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Monteure errichten eine Windenergieanlage zwischen Selmsdorf und Schönberg. Sie wird 140 Meter hoch.

Quelle: Fotos: Jürgen Lenz

Selmsdorf. Zwischen Selmsdorf und Schönberg wachsen vier neue Windenergieanlagen in die Höhe. Die BayWa r. e. Wind GmbH mit Sitz in München lässt sie bauen.

Gesamtinvestitionsvolumen: 13 Millionen Euro. „Die Anlagen sollen, wenn es das Wetter zulässt, noch dieses Jahr ans Netz gehen“, sagt Unternehmenssprecherin Maria Huber. Die BayWa r. e. Wind GmbH gehört zur BayWA AG, einem international tätigen Handels- und Dienstleistungskonzern mit den Kernsegmenten Agrar, Bau und Energie. Der Konzern zählt zu den zehn größten Agrarhändlern weltweit.

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Monteure errichten eine Windenergieanlage zwischen Selmsdorf und Schönberg. Sie wird 140 Meter hoch.

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Im Nordwesten Mecklenburgs lässt er den „Windpark Selmsdorf/Sülsdorf“ von bisher neun Anlagen auf 13 wachsen. Ein Großteil der in den vorigen Jahren errichteten Anlagen gehört heute zur „DIF RE Windpark Assets 2“ mit Sitz in Luxemburg. Einem Geschäftsbericht vom 3. Dezember 2012 sind die Gewinnanteile zu entnehmen, die dem Privatkonto der Kommanditisten 2011 zugeschrieben wurden: 2

095 588,99 Euro.

Was für die „DIF RE Windpark Assets 2“ in Luxemburg ein gutes Geschäft darstellt, ist dem Selmsdorfer Bürgermeister Detlef Hitzigrat ein Dorn im Auge. „In sehe überall in Mecklenburg-Vorpommern Windkraftanlagen. Irgendwann ist doch mal Schluss“, sagt Hitzigrat. Bürger seiner Gemeinde fühlten sich zum Teil belästigt vom Anblick, der nächtlichen Beleuchtung, dem Schattenwurf, den Geräuschen. Auch die neuen Anlagen werden, bis zur Rotorspitze gemessen, 140 Meter hoch sein. Hitzigrat sagt, er habe nichts gegen alternative Energien. „Aber wir in der Gemeinde haben unser Potenzial ausgeschöpft.“ Mehr als die vier neuen Windräder seien nicht erlaubt. Das sieht auch die BayWa r. e. Wind GmbH so. Maria Huber erklärt: „In dem ausgewiesenen Vorranggebiet sind mit den vier neuen Anlagen die Möglichkeiten für weitere Anlagen ausgeschöpft, sodass zum jetzigen Zeitpunkt für dieses Gebiet keine weiteren Anlagen geplant werden.“ Als erfahrener Projektentwickler in Deutschland halte das Unternehmen aber „stets die Augen offen, um Windenergieanlagen auch in Mecklenburg-Vorpommern errichten zu können.“

Ich habe nichts gegen alternative Energien. Aber wir in der Gemeinde haben unser Potenzial ausgeschöpft.“Detlef Hitzigrat (parteilos), Bürgermeister

in Selmsdorf

Jürgen Lenz

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