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Action-Spiel „Grand Theft Auto V“ knackt die Umsatzmilliarde

New York Action-Spiel „Grand Theft Auto V“ knackt die Umsatzmilliarde

Verbrechen lohnen sich - zumindest als Videospiel: Das neue Action-Game „Grand Theft Auto V“ hat binnen drei Tagen eine Milliarde Dollar Umsatz eingefahren.

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Screenshot aus dem Konsolenspiel «Grand Theft Auto V». Das Spiel hat an den ersten drei Verkaufstagen mehr als eine Milliarde Dollar umgesetzt. Foto: Rockstar Games

New York. Verbrechen lohnen sich - zumindest als Videospiel: Das neue Action-Game „Grand Theft Auto V“ hat binnen drei Tagen eine Milliarde Dollar Umsatz eingefahren.

Schon am ersten Tag stellte das Spiel, bei dem man in die Rolle eines Gangsters schlüpft, mit 800 Millionen Dollar einen Branchenrekord auf.

Die neue Ausgabe des Action-Games war vergangenen Montag für die Spielekonsolen Playstation 3 und Xbox 360 in den Handel gekommen. Um den erwarteten Ansturm zu bewältigen, hatten viele Läden am ersten Verkaufstag bereits um Mitternacht geöffnet. Die Verkäufe übertrafen noch die bereits optimistischen Analysten-Schätzungen.

Den bisherigen Rekord hielt die jüngste Folge des Ego-Shooters „Call of Duty“, die im vergangenen Herbst am ersten Tag im Handel 500 Millionen Dollar Umsatz eingespielt hatte. Zum Vergleich: „Avatar“, der bisher erfolgreichste Hollywood-Film, der 2009 als spektakulärer 3D-Streifen in die Kinos kam, brauchte 17 Tage, um die Marke von einer Milliarde Dollar zu knacken.

Die Produktion von „GTA V“ kostete allerdings auch so viel wie die teuersten Hollywood-Blockbuster: Die zu Take-Two gehörende Spieleentwickler Rockstar investierte laut Medienberichten zufolge über 250 Millionen Dollar.

Schon in den vergangenen Jahren wurden die „GTA“-Spiele für Szenen von Gewalt, Kannibalismus und Folter kritisiert. Das Unternehmen nutzte diese Diskussion aber auch geschickt aus, um im Gespräch zu bleiben. Seit dem Start 1996 wurden über 135 Millionen der verschiedenen „GTA“-Spiele verkauft.

Rockstar-Chef Sam Houser wollte als Kind einst Bankräuber werden, schrieb die „Financial Times“. Houser sei mit der „GTA“-Serie zuerst in den 90er Jahren bei der Bertelsmann-Tochter BMG Interactive in Berührung gekommen. Er habe verhindert, dass die Entwicklung des allerersten Spiels wegen ausufernder Kosten abgebrochen wurde. Als Bertelsmann später aus dem Games-Geschäft ausstieg, ging er zur Firma Take-Two, die die „GTA“-Marke gekauft hatte.

In „GTA V“ kann der Spieler in die Rolle von drei zur Auswahl stehenden Figuren schlüpfen. Aufgabe ist es, verschiedene Missionen eines Gangster-Bosses zu erledigen und sich zum Beispiel mit Autodiebstählen durch die kriminelle Szene der fiktiven Stadt zu bewegen.

dpa

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