Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Air-Berlin-Tochter Niki: Gericht lehnt Insolvenzantrag ab
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Air-Berlin-Tochter Niki: Gericht lehnt Insolvenzantrag ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:16 22.09.2017
Der Ferienflieger Niki, der die Touristikstrecken von Air Berlin betreibt, zählt im Bieterwettstreit zu den begehrten Unternehmensteilen. Quelle: Helmut Fohringer/apa/dpa
Korneuburg

Aufatmen bei der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki: Das Gericht in Korneuburg wies den Insolvenzantrag eines österreichischen Reiseveranstalters gegen die Airline als unbegründet zurück.

Das Gericht bestätigte die Entscheidung, nachdem Niki sie zuvor bekanntgegeben hatte. Das Unternehmen, das als das Filetstück von Air Berlin gilt, hat im Gegensatz zum Mutterkonzern bisher keine Insolvenz angemeldet und sieht sich durch das Urteil in seiner Rechtsauffassung bestätigt. Der nicht genannte Reiseveranstalter hatte am Dienstag Antrag auf Konkurseröffnung gegen Niki gestellt.

Der Ferienflieger Niki, der die Touristikstrecken von Air Berlin betreibt, zählt im Bieterwettstreit um Air Berlin zu den begehrten Unternehmensteilen. Insidern zufolge soll Niki an den Lufthansa-Konzern und dessen Billigtochter Eurowings gehen. Die Gläubiger verhandeln demnach exklusiv mit dem deutschen Marktführer über den Verkauf von Niki und weitere Teile von Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft.

Kleinere Teile von Air Berlin sollen an den britischen Billigflieger Easyjet und wahrscheinlich an den Ferienflieger Condor des Reiseveranstalters Thomas Cook (Neckermann Reisen) gehen. Der ehemalige Rennfahrer Niki Lauda hatte gemeinsam mit Condor ein Angebot für Niki abgegeben. Er rechnet sich dabei aber keine Chancen mehr aus. Für die Wartungssparte Air Berlin Technik hat sich das Berliner Logistikunternehmen Zeitfracht in Stellung gebracht.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Uber schien die heftigen Konflikte mit Behörden in Europa beigelegt zu haben, doch nun sorgt London für einen Eklat. Die britische Hauptstadt will den Fahrdienst-Vermittler von ihren Straßen verbannen – und wirft Uber Verantwortungslosigkeit vor.

22.09.2017

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 22.09.2017 um 13:05 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt.

22.09.2017

Der Sekundenschlaf von Autofahrern hat nach Darstellung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin mehr tödliche Folgen als Alkohol am Steuer.

22.09.2017