Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Airbus-Chef: Fliegen ohne Piloten rückt näher
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Airbus-Chef: Fliegen ohne Piloten rückt näher
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:01 16.01.2017
Airbus arbeitet - wie andere auch - an kleinen elektrischen Fluggeräten für die Stadt, sagt Unternehmens-Chef Tom Enders. Quelle: Sven Hoppe/
München

Nach selbstfahrenden Autos wird aus Sicht von Airbus-Chef Tom Enders auch das Fliegen in der Zukunft automatisiert werden können.

Die Zahl der Unfälle in der Luftfahrt sinke stetig, schon heute sei Fliegen sehr sicher. „90 Prozent der Fehler bei Flugunfällen gingen auf menschliches Versagen zurück“, sagte Enders am Montag auf der Internetkonferenz DLD in München. Technisch sei autonomes Fliegen einfacher umzusetzen als automatisiertes Fahren - auch wenn vermutlich die Entwicklung dort schneller gehen werde.

Allerdings müsse den Menschen gezeigt werden, dass Fliegen ohne Piloten noch sicherer sei, betonte Enders - und fügte scherzend hinzu, die Akzeptanz von automatisierten Flugzeugen könnte auch angesichts der häufigen Pilotenstreiks „gerade hierzulande“ steigen. Insgesamt seien viele neue Formen von Luftfahrt möglich.

„Wenn wir über neue Mobilität in der Luft reden, dann muss die sauber sein“, sagte Enders. Airbus arbeitet - wie andere auch - an kleinen elektrischen Fluggeräten für die Stadt. Ein Vorteil eines solchen Luftverkehrs sei, dass dafür keine teure Infrastruktur wie Straßen nötig sei.

Der Entwickler des Elektroflugzeugs Solar Impulse, Bertrand Piccard, sagte, es gehe nicht darum, heutige Flugzeuge mit anderen Antrieben auszustatten. „Wir müssen das komplett neu denken“, sagte Piccard.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Modekonzern Hugo Boss hat das vergangene Jahr wie erwartet mit einem Umsatzrückgang abgeschlossen.

16.01.2017

Der Autobauer BMW zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump und hält an seinen Plänen für ein Werk in Mexiko fest.

16.01.2017

Kinder und Jugendliche sind vor Gefahren im Internet laut Experten nicht ausreichend geschützt.

16.01.2017