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Wirtschaft im Rest der Welt Arbeitskräfte-Nachfrage weiter gering
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21:36 26.06.2013
Wegen der internationalen Konjunktur-Risiken sind Unternehmen bei zusätzlichen Neueinstellungen etwas zurückhaltender. Foto: Bernd Wüstneck
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Sie schmälerte aber Hoffnungen auf eine Trendwende: „Der Anstieg dürfte auch mit der etwas längeren Zählperiode in diesem Monat zusammenhängen und sollte daher nicht überbewertet werden.“ Im Juni gab es mehr Arbeitstage als im Mai.

Die Arbeitskräftenachfrage ist bereits seit Anfang 2012 tendenziell rückläufig. Innerhalb eines Jahre büßte der Indikator für das Stellenangebot 17 Punkte ein. Im vergangenen Monat hatte der BA-X mit 146 Punkten den niedrigsten Wert seit Herbst 2010 erreicht.

Die internationalen Konjunktur-Risiken führten dazu, dass Unternehmen bei zusätzlichen Neueinstellungen zurückhaltender seien, heißt es von der Bundesagentur. Zudem gelinge es Betrieben nicht immer, Stellen zeitnah zu besetzen.

Ein Drittel der im Juni gemeldeten offenen Stellen stammten von Zeitarbeitsfirmen. Aber auch in dieser Branche, die als guter Aufschwungs-Indikator gelte, sei die Nachfrage nach Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen, sagte eine BA-Sprecherin.

Fachleute sehen ebenfalls keine Anzeichen für einen baldigen neuen Jobaufschwung. Bereinigt um saisonale Sonderfaktoren sei in den kommenden Monaten sogar mit einem leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu rechnen, sagten Volkswirte deutscher Großbanken und Konjunkturforscher in einer Umfrage der Nachrichtenagentur dpa.

Erst gegen Jahresende könne bei der von einigen Experten erwarteten leichten Konjunkturbelebung wieder mit leicht sinkenden Arbeitslosenzahlen gerechnet werden.

Für den Juni gehen die Experten von 2,886 Millionen Arbeitslosen aus; dies wären saisonbedingt zwar rund 50 000 weniger als im Mai, aber rund 78 000 mehr als vor einem Jahr. Wegen des langen Winters und des kalten Frühjahrs reiche der Frühjahrsaufschwung in diesem Jahr bis weit in den Juni hinein.

Die offiziellen Arbeitslosenzahlen für den Juni will die Bundesagentur für Arbeit (BA) an diesem Donnerstag (27. Juni) bekanntgeben.

  

dpa

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