Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Audi: Streit mit Vertragshändler in China beigelegt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Audi: Streit mit Vertragshändler in China beigelegt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:42 20.05.2017
Der Absatz von Audi war in China in den ersten vier Monaten um 18 Prozent eingebrochen. Quelle: Marijan Murat
Anzeige
Peking

Audi hat nach eigenen Angaben den belastenden Konflikt mit seinen Händlern in China gelöst. „Der Streit ist beigelegt“, sagte Vertriebschef Dietmar Voggenreiter in Peking. Eine Vereinbarung mit „Eckpfeilern“, wie die künftige Zusammenarbeit aussehen soll, sei unterzeichnet worden.

Der Absatz der VW-Tochter war auf ihrem wichtigsten Markt in den ersten vier Monaten um 18 Prozent eingebrochen, weil viele der 450 Vertragshändler wegen eines angekündigten Strategiewechsels des Autobauers bei den Verkäufen auf die Bremse getreten waren.

Damit protestierten sie dagegen, dass Audi neben seinem bisherigen chinesischen Partner FAW künftig auch mit dem SAIC-Konzern zusammenarbeiten will. Die Händler sollen durch die Partnerschaft mit SAIC neue Konkurrenz gefürchtet haben, die möglicherweise durch ein zweites Händlernetz entstanden wäre.

Laut der nun getroffenen Vereinbarung werde es jedoch auch mit SAIC an Bord nur ein Händler- und Vertriebsnetz geben. Das habe Audi laut Voggenreiter ohnehin angestrebt, weil davon alle Seiten profitieren würden. Nach Beilegung des Streits sei das Geschäft nun wieder auf dem Weg „zurück zur Normalität“​. Für das zweite Halbjahr erwartete Voggenreiter „eine schnelle Erholung des Absatzes“​.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Beim Hantieren mit seinem Handy soll ein 24-Jähriger im Saarland einen tödlichen Unfall verursacht haben.

20.05.2017

Die Twitter-Attacken von US-Präsident Trump haben der mexikanischen Währung schwer zugesetzt. Die Notenbank muss tief in die Kriegskasse greifen, um den Peso zu stützen. Der Verfall stellt vor allem Importeure vor Probleme.

20.05.2017

Die Abgas-Affäre und ihre Folgen sind für Volkswagen noch lange nicht ausgestanden. Rechts- und Integritätsvorstand Hiltrud Werner sieht in der Krise aber eine Chance, Strukturen aufzubrechen und für mehr Transparenz zu sorgen. Sie sieht mehrere Baustellen.

20.05.2017
Anzeige