Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Auslandsvermietung hält Sixt in Fahrt
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Auslandsvermietung hält Sixt in Fahrt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:52 15.11.2017
Sixt hatte sein Vermietgeschäft in den vergangenen Monaten konsequent ausgebaut. Quelle: Jens Kalaene
Anzeige
Pullach

Deutschlands größter Autovermieter Sixt bleibt dank eines wachsenden Auslandsgeschäfts in Fahrt.

Im dritten Quartal stiegen die Konzernerlöse den endgültigen Berechnungen zufolge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 10 Prozent auf 745 Millionen Euro, wie das Unternehmen in Pullach mitteilte. Die Aktie bewegte sich vorbörslich dennoch kaum - Sixt hatte bereits Eckdaten mitgeteilt.

Der Konzern hatte sein Vermietgeschäft in den vergangenen Monaten konsequent ausgebaut. Weltweit kamen seit Jahresbeginn knapp 100 Stationen neu hinzu. Die Gesamtzahl bei Sixt selbst und Franchise-Nehmern liegt nun bei annähernd 2300. Dabei wächst die Bedeutung des Auslandsgeschäfts: Inzwischen erwirtschaftet Sixt nahezu die Hälfte seiner Umsätze in der Autovermietung außerhalb Deutschlands.

Das Konzernergebnis vor Steuern verbesserte Sixt in dem vom wichtigen Urlaubsgeschäft geprägten Sommerquartal um 35 Prozent auf rund 122 Millionen Euro. Von Januar bis September summiert sich das Vorsteuerergebnis auf 224 Millionen Euro - ein Plus von 30 Prozent.

Wie bereits bekannt, verdiente das zweite Standbein Leasing wegen höherer Investitionen im IT-Bereich und einer zusätzlichen Risikovorsorge für konzerneigene Fahrzeuge allerdings weniger. Die Tochter Sixt Leasing hatte im Oktober ihre Jahresprognose gesenkt.

Sixt selbst hält nach dem Ergebnisanstieg im Quartal weiterhin Kurs zu den bereits im Sommer angehobenen Jahreszielen. Die Konzernführung peilt einen „signifikant“ höheren Konzerngewinn vor Steuern an als noch vor einem Jahr. 2016 hatte Sixt 218,3 Millionen Euro verdient.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Amnesty International wirft den Unternehmen vor, nicht genug gegen die Ausbeutung von Kindern als Arbeitskräfte im Kongo zu tun. Neben Volkswagen, Daimler und BMW gelten die Vorwürfe auch Technikfirmen wie Apple, Sony und Samsung.

15.11.2017

Nach der Durchsuchung der Büros von VW-Managern wegen möglicherweise zu hoher Zahlungen an Betriebsräte hat Volkswagen die Regelungen verteidigt.

15.11.2017

Hat das Mutterland der industriellen Revolution mit dem EU-Austritt seinen ökonomischen Verstand verloren? Angesichts zäher Brexit-Gespräche läuft der britischen Wirtschaft die Zeit davon.

15.11.2017
Anzeige