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Wirtschaft im Rest der Welt Bahn erprobt Glykol-Dusche gegen Schnee und Eis
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Bahn erprobt Glykol-Dusche gegen Schnee und Eis
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08:24 07.11.2013
Rund 800.000 Euro Entwicklungskosten stecken in der bundesweit einzigen Glykol-Sprühanlage. Foto: Boris Roessler
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Frankfurt

Eis und Schnee sollen im Schnellbahnverkehr künftig kein Thema mehr sein - zumindest auf der Fahrt nach Frankreich, Belgien und in die Niederlande.

Die 16 ICE-Züge der Baureihe 3, die auf diesen Strecken fahren, sollen vorbeugend mit einem Frostschutzmittel behandelt werden. Eine Pilotanlage dafür - die erste dieser Art in Deutschland - wurde am Mittwoch in Frankfurt am Main aufgestellt.

Das Mittel, das je zur Hälfte aus Glykol und Wasser besteht, wird auf die Unterseite der Züge aufgesprüht, sobald die Temperaturen unter drei Grad sinken und Schneefälle zu erwarten sind.

So solle verhindert werden, dass sich Schneeklumpen bilden, auf das Gleisbett fallen und Schottersteine hochwirbeln, sagte Projektleiter Carsten Burmeister in Frankfurt. Diese Steine seien das eigentliche Problem, denn sie schlügen mit Wucht von unten gegen das Blech der Züge und richteten Schäden an, so dass die Wartung länger dauert. Auf der Paris-Strecke habe das im vergangenen Winter für immense Probleme gesorgt. Im kommenden Frühjahr soll Bilanz gezogen und entschieden werden, ob weitere Anlagen aufgestellt werden.

dpa

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