Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Bahn will trotz Bau-Offensive pünktlicher werden
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Bahn will trotz Bau-Offensive pünktlicher werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:08 03.07.2016
Anzeige
Berlin

Die Bahn will im deutschen Schienennetz mehr bauen und dennoch pünktlicher werden. Ein Pilotversuch soll deshalb zeigen, wie durch bessere Planung Baustellen den Fahrplan weniger durcheinander bringen.

Dazu wurden kürzlich 17 geplante oder laufende Bauvorhaben für eine Woche ausgesetzt, um an den Beispielen herauszufinden, wie man effizienter planen und bauen kann. Das sagte ein Bahnsprecher am Freitag. Er bestätigte damit Informationen des „Kölner Stadt-Anzeigers“. „Es steht jedoch nicht zur Diskussion, dass wir Baumaßnahmen in Größenordnungen nicht stattfinden lassen“, sagte der Sprecher.

Die Bahn will in diesem Jahr 5,5 Milliarden Euro in ihr Schienennetz stecken und muss dazu in Spitzenzeiten bis zu 850 Baustellen gleichzeitig koordinieren, um etwa Schienen, Schwellen, Schotter und Brücken zu erneuern. Zugleich hat sie sich zum Ziel gesetzt, dass 80 Prozent der Fernzüge pünktlich sind - im vergangenen Jahr waren es knapp 75 Prozent.

Den Pilotversuch ließ sich die Bahn nach Konzernangaben einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag kosten, der sich aus Strafzahlungen an Baufirmen und nicht abgerufenen Bundesmitteln ergibt. Die Ergebnisse werden nun ausgewertet. Der Sprecher betonte, die Bahn stehe durch Vereinbarungen mit dem Bund in der Pflicht, sowohl den Investitionsstau aufzulösen und das eingeplante Geld zu verbauen als auch pünktlicher zu werden.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Um das Klima und ihre Gesundheit zu schützen, sollten die Deutschen weniger Fleisch essen: Mit dieser Forderung eckt Umweltministerin Barbara Hendricks an.

01.07.2016

Sah es im Frühjahr noch nach Stabilisierung aus, wächst für die zweitgrößte Volkswirtschaft wieder der Abwärtsdruck. Der Brexit schafft neue Risiken für die Nachfrage nach Produkten „Made in China“.

02.07.2016

Es geht bergauf mit dem europäischen Arbeitsmarkt. In fast allen EU-Ländern ist die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr gesunken.

02.07.2016
Anzeige