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Bierabsatz im dritten Quartal stabil

Getraenke Bierabsatz im dritten Quartal stabil

Nach einem schwachen ersten Halbjahr hat sich der Bierabsatz der deutschen Brauereien im dritten Quartal stabilisiert.

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Die Brauereien in Deutschland verkaufen wieder mehr Bier.

Quelle: Frank Rumpenhorst dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Wiesbaden. Nach einem schwachen ersten Halbjahr hat sich der Bierabsatz der deutschen Brauereien im dritten Quartal stabilisiert. Mit 26,2 Millionen Hektolitern lag der Absatz von Juli bis September um 0,1 Prozent unter dem Wert aus dem Jahr 2011.

Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

In den ersten neun Monaten des Jahres ist die Biermenge damit um 1,6 Prozent auf 74,4 Millionen Hektoliter gesunken. Die schwache Entwicklung aus dem ersten Halbjahr konnte insbesondere in den Sommermonaten Juli und August gestoppt werden.

Der aufgelaufene Rückgang verteilte sich auf In- und Ausland gleichmäßig, wobei aber die Ausfuhren in die EU mit einem Minus von 3,2 Prozent übermäßig schwächelten. Ins übrige Ausland konnten die Brauereien 3,0 Prozent mehr verkaufen. Mit 83,5 Prozent wurde das meiste Bier weiterhin im Inland verkauft.

Biermischungen zum Beispiel mit Limonade oder Cola machten 5,1 Prozent des Absatzes aus. Ihr deutlicher Zuwachs von fast 20 Prozent im dritten Quartal ist aber zum Großteil darauf zurückzuführen, dass die Großbrauerei Beck's in diesem Jahr erstmalig ihre Mixgetränke gesondert ausweist.

Der deutsche Brauerbund zeigte sich „ganz zufrieden“ mit der Entwicklung. Der schwache Start ins Jahr wie auch der kleine Aufschwung im Sommer seien auf das Wetter zurückzuführen, sagte Sprecher Marc-Oliver Huhnholz in Berlin. Grundsätzlich müsse die Branche wegen der demografischen Entwicklung seit Jahrzehnten regelmäßig leichte Rückgänge verkraften.

„Das alkoholfreie Bier federt die Abwärtsentwicklung aber ab“, erläutert der Chefredakteur des Branchendienstes „Inside“, Niklas Other. Für dieses Segment liege allerdings keine amtliche Statistik vor, weil für alkoholfreie Sorten keine Steuer anfällt. Laut Marktforschern könne die Branche vor allem wegen der erfolgreichen Weizenbiere mit einem Zuwachs von gut 10 Prozent rechnen. Mit erwarteten 4,5 Millionen Hektolitern in diesem Jahr erreicht das Segment damit die gleiche Größenordnung wie die Mix-Getränke.

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