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Bieterrennen um ostdeutsche Braunkohle

Prag/Cottbus Bieterrennen um ostdeutsche Braunkohle

Das Bieterrennen um die Vattenfall-Braunkohlesparte in Ostdeutschland kommt in Fahrt: Dabei sind drei tschechische Investorengruppen. Außerdem hat der deutsche Steag-Konzern nach Medienberichten Interesse. Das stößt aber auf politische Kritik.

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Abraumhalden im Braunkohletagebau Welzow der Vattenfall AG bei Welzow in Brandenburg.

Quelle: Patrick Pleul/archiv

Prag. Der Verkaufsprozess für die Braunkohlesparte von Vattenfall in Ostdeutschland kommt in Fahrt. Der tschechische Energiekonzern CEZ machte Vattenfall ein Kaufangebot.

Das Angebot umfasse den Kauf der Tagebaue sowie der Braunkohle- und Wasserkraftwerke, teilte CEZ in Prag mit.

Neben dem teilstaatlichen Konzern CEZ gaben auch die tschechischen Finanzinvestoren EPH und PPF ein gemeinsames unverbindliches Angebot ab. Das bestätigte EPH-Sprecher Daniel Castvaj am Montag in Prag.

Als dritter Bieter soll der deutsche Energiekonzern Steag im Rennen sein. Steag habe eine „niedrige dreistellige Millionensumme“ geboten, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf mit dem Verkaufsverfahren vertraute Kreise. Steag wollte den Bericht nicht kommentieren.

Vattenfall hat nach dpa-Informationen potenzielle Käufer gebeten, bis Weihnachten ein unverbindliches Angebot vorzulegen. Seit Herbst 2014 ist bekannt, dass der Konzern seine Braunkohlesparte in Brandenburg und Sachsen abstoßen will.

Nach dpa-Informationen soll bis Ende Januar die Prüfung der unverbindlichen Angebote abgeschlossen sein. Vattenfall äußerte sich zum Stand des Verkaufsprozesses nicht. Ein Käufer soll bis zum nächsten Sommer feststehen.

Zur EPH gehört bereits die Braunkohlegesellschaft Mibrag mit Sitz in Zeitz in Sachsen-Anhalt. Zum Zirkel der ernsthaften Interessenten zählt nach eigenen Angaben zudem die Czech-Coal-Gruppe des Milliardärs Pavel Tykac.

Steag gehört einem Stadtwerke-Konsortium aus dem Ruhrgebiet. Ein möglicher Einstieg in Ostdeutschland hatte wegen der Risiken für die kommunalen Eigentümer schon im Vorfeld für heftige politische Kritik gesorgt.

dpa

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