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Boeing ergattert Milliardenauftrag

Seattle Boeing ergattert Milliardenauftrag

Der ewige Kampf der beiden Flugzeug-SchwergewichteBoeing und Airbus geht weiter: Der US-Hersteller konnte sich einen Auftrag von der Leasinggesellschaft ACG über 60 Mittelstrecken-Jets vom neuen Typ 737 MAX sichern, wie Boeing am Mittwoch in Seattle bekanntgab.

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Der Boeing 737 MAX soll vor allem dank neuer Triebwerke und einer verbesserten Flügelform 13 Prozent weniger Sprit verbrauchen als das aktuelle Modell. Foto: Boeing

Seattle. Nach Listenpreisen liegt der Wert der Bestellung bei rund 6 Milliarden Dollar (4,5 Mrd Euro), jedoch sind satte Rabatte in der Branche üblich.

Für die Amerikaner ist der Auftrag ein wichtiger Erfolg. Jetzt haben sie mehr als 1000 Bestellungen für die 737 MAX in ihren Büchern stehen. Der Jet soll vor allem dank neuer Triebwerke und einer verbesserten Flügelform 13 Prozent weniger Sprit verbrauchen als das aktuelle Modell. Direktes Konkurrenzprodukt ist der Airbus A320neo.

Die mittelgroßen 737 und A320 sind die Verkaufsschlager der beiden Hersteller und entsprechend wichtig beim Ringen um die Führungsrolle in der Luft. Die modernisierten Varianten „MAX“ und „neo“ kommen 2017 beziehungsweise 2015 heraus. Bestellungen wie diejenige von ACG haben aber in der Regel einen jahrelangen Vorlauf. Die Leasinggesellschaft vermietet die Maschinen an Fluggesellschaften.

In der jüngeren Vergangenheit hatte Airbus die Nase am Himmel vorne, indem die Europäer mehr Flugzeuge auslieferten als der Rivale. Im vergangenen Jahr könnte Boeing die Krone im Flugzeugbau jedoch zurückerobert haben. Der US-Konzern hatte sowohl die Produktion des Langstreckenfliegers 787 „Dreamliner“ hochgefahren als auch des modernisierten Jumbo-Jets 747-8. Vorausgegangenen waren jahrelange Verzögerungen, weil die immer komplexer werdende Technik sowie der stärkere Rückgriff auf Zulieferer Probleme machten.

Von der „Financial Times“ befragte Analysten gehen davon aus, dass Boeing im Jahr 2012 bis zu 600 Maschinen an Fluggesellschaften übergeben hat. Die EADS-Tochterfirma Airbus hatte sich selbst die Marke von 580 Jets zum Ziel gesetzt. Die endgültigen Zahlen werden in den kommenden Wochen bekanntgegeben.

dpa

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