Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Britische Industrie: EU-Austritt könnte 100 Milliarden Pfund kosten
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Britische Industrie: EU-Austritt könnte 100 Milliarden Pfund kosten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:30 22.03.2016
London

Der britische Industrieverband CBI hat vor verheerenden Folgen eines möglichen EU-Austritts gewarnt

. Bis zum Jahr 2020 könnten sich die Kosten für die Wirtschaft im Vereinigten Königreich auf 100 Milliarden Pfund (128 Mrd Euro) belaufen, ergab eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC im Auftrag des CBI. Dies entspräche rund fünf Prozent der jährlichen britischen Wirtschaftskraft. Zudem seien 950 000 Arbeitsplätze gefährdet.

„Die Analyse zeigt sehr klar, dass ein Austritt aus der EU ein schwerer Schlag für Lebensstandard, Jobs und Wachstum wäre“, sagte CBI-Direktorin Carolyn Fairbairn. Die Einkommen der Haushalte könnten bis zum Jahr 2020 dann um bis zu 3700 Pfund geringer ausfallen als bei einem Verbleib in der EU. Auch im Fall einer bloßen Freihandelszone mit der EU wären negative Folgen unausweichlich.

Die Briten entscheiden am 23. Juni in einem Referendum darüber, ob sie in der EU bleiben oder aus ihr austreten wollen. Der Ausgang der Abstimmung ist derzeit völlig offen, auch innerhalb der Regierung von Premierminister David Cameron gibt es Streit in der Frage.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Aufstieg des Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 in die erste Börsenliga hat den Aktienkurs am Montag nicht weiter beflügelt: Die Papiere des Medienunternehmens pendelten ...

22.03.2016

An der Frankfurter Wertpapierbörse wurden im elektronischen Handel (Xetra) am 21.03.2016 um 13:05 Uhr folgende Kurse für die 30 Werte des Deutschen Aktienindex DAX festgestellt.

21.03.2016

Die Technik-Tochter des Lufthansa-Konzerns hat finanziell ein starkes Jahr hinter sich. Das eröffnet ihr die Möglichkeit, die Geschäfte international auszubauen. Größte Herausforderung ist die Digitalisierung.

22.03.2016