Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Bundesarbeitsgericht zieht Bilanz

Erfurt Bundesarbeitsgericht zieht Bilanz

Gerichtspräsidentin Ingrid Schmidt zieht heute eine Bilanz der Verfahren am Bundesarbeitsgericht 2015. Jährlich landen Tausende Fälle bei der letzten Instanz.

Voriger Artikel
Ende für berühmtes Alcotest-Röhrchen
Nächster Artikel
US-Behörde: Computer kann im Auto als Fahrer anerkannt werden

Jährlich landen Tausende Fälle zu Arbeitsrechts-Streitigkeiten bei der letzten Instan, dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Dort wird nun Bilanz der Verfahren aus dem letzten Jahr gezogen.

Quelle: Sebastian Kahnert/symbolbild

Erfurt. Gerichtspräsidentin Ingrid Schmidt zieht heute eine Bilanz der Verfahren am Bundesarbeitsgericht 2015. Jährlich landen Tausende Fälle bei der letzten Instanz.

Die Entscheidungen der Bundesrichter beispielsweise zum Streik- oder Tarifrecht, zu Leiharbeit oder befristeten Arbeitsverträgen haben oft Auswirkungen auf viele Arbeitnehmer. In den vergangenen Jahren war die Zahl der Verfahren zurückgegangen. 2014 waren es noch mehr als 2300 neue gewesen, in einem Viertel davon ging es um Kündigungen und Arbeitsverhältnisse mit zeitlicher Befristung.

Nach Aussage von Arbeitsrichtern werden Rechtsstreitigkeiten in der Arbeitswelt zunehmend schwieriger. „Die Verfahren nehmen immer mehr an Komplexität zu“, sagte der Vorsitzende des Bundes der Richterinnen und Richter der Arbeitsgerichtsbarkeit (BRA), Christoph Tillmanns, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Zwar sei die Zahl der Rechtsstreitigkeiten wegen der besseren Wirtschaftslage zurückgegangen. Dies führe aber nicht zu einer entsprechenden Arbeitserleichterung. „Berufungsverfahren vor dem Landesarbeitsgericht werden erbitterter geführt“, sagte Tillmanns. Grund dafür sei, dass sich immer mehr Anwälte spezialisierten: „Die Fälle werden bis ins letzte Detail aufgebohrt.“

So würden Anwälte bei einer Kündigung wegen Krankheit häufig darauf bestehen, mehrere Ärzte zu befragen oder den Betrieb zu begehen. Während es früher häufig eine gütliche Einigung gab, habe sich die Zahl der Urteile in den letzten zehn Jahren verdoppelt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft im Rest der Welt
DAX
Chart
DAX 11.236,50 +0,29%
TecDAX 1.756,50 +0,18%
EUR/USD 1,0562 ±0,00%

Quelle: Sponsor Deutsche Bank / Realtime Indikation

Aktien Tops & Flops

FMC 77,20 +3,47%
FRESENIUS... 69,87 +2,31%
BEIERSDORF 78,43 +1,86%
DT. BANK 17,32 -3,34%
THYSSENKRUPP 23,48 -2,44%
INFINEON 16,20 -1,12%

Wertpapiersuche

Wechselkurse interaktiv

Weltkarte

Fonds Top Performer 3 Jahre

Fondsname FA Perf. 3J.
Structured Solutio AF 170,60%
Crocodile Capital MF 121,61%
Polar Capital Fund AF 106,75%
Fidelity Funds Glo AF 100,02%
Morgan Stanley Inv AF 96,13%

mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Kommentar

Bissig, polemisch, kontrovers: Kommentare aus den LN.