Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Chinas Autobauer Great Wall will Fiat-Marke Jeep kaufen
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Chinas Autobauer Great Wall will Fiat-Marke Jeep kaufen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:42 21.08.2017
Ein Händler des chinesischen Autoherstellers Great Wall in Perth, Australien. Quelle: Tony Mcdonough/aap/dpa
Anzeige
Peking

Der chinesische Autobauer Great Wall Motor will die Marke Jeep des italienisch-amerikanischen Fahrzeugherstellers Fiat Chrysler kaufen.

„Ja, wir sind interessiert“, sagte Zhao Lijia, Sprecher der SUV-Sparte Haval von Great Wall, am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Peking. „Wir erwägen gegenwärtig einen Kauf.“ Details könne er aber noch nicht nennen.

Zuvor hatte die US-Website „Automotive News“ berichtet, dass die chinesische Gesellschaft ihr Interesse bekundet habe und sondiere, ob eine solche Transaktion möglich sei. Die Webseite beruft sich dabei auch auf eine E-Mail von Great-Wall-Präsidentin Wang Fengying.

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) teilte indes mit, man sei von Great Wall Motors in dieser Sache nicht kontaktiert worden. Zu dem Konzern gehören Marken wie Jeep, Alfa Romeo, Fiat und Chrysler.

Zuletzt hatte der Hersteller signalisiert, dass er offen für strategische Optionen sei. Fiat-Chrysler-Aktien legten am Montag am Vormittag um fast vier Prozent zu, Papiere von Great Wall stiegen um 1,7 Prozent. Zuvor hatten die Fiat-Chrysler-Titel bereits von Medienberichten profitiert, wonach chinesische Autobauer Teile des Unternehmens ins Visier genommen hätten.

Great Wall ist ein aufstrebender chinesischer Geländewagen-Hersteller, der auch weltweite Ambitionen hat. Beobachter halten es für gut möglich, dass der Konzern das nötige Geld aufbringen könnte. Mit ihrer langen Geländewagen-Tradition ist die Marke Jeep ein besonders wertvoller Teil des Fiat-Chrysler-Konzerns.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Bundesbank traut der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr einen noch kräftigeren Aufschwung zu als zuletzt angenommen.

21.08.2017

Ein Auto ist in Marseille in eine Bushaltestelle gefahren und hat einen Menschen getötet. Am Vormittag gab es weitere Vorfälle dieser Art, bei denen eine weitere Person verletzt worden.

21.08.2017

Im Streit um den Verkauf der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin befürwortet Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries eine Stärkung der Lufthansa.

21.08.2017
Anzeige