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Wirtschaft im Rest der Welt DIHK senkt Wachstumsprognose überraschend deutlich
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt DIHK senkt Wachstumsprognose überraschend deutlich
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11:33 30.05.2018
Die Kräne einer Baustelle sind vor dunklen Wolken zu sehen. Quelle: Lisa Ducret/symolbild
Berlin

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr überraschend deutlich gesenkt. Der DIHK erwartet nun noch ein Wachstum von 2,2 Prozent, nach zuvor 2,7 Prozent.

„Aus dem Ausland kommen zunehmend Misstöne, die Unsicherheit wächst“, sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben. Er verwies etwa auf handelspolitische Konflikte wie den zwischen den USA und der EU.

Die Exporterwartungen der Unternehmen trübten sich ein. Allerdings war der DIHK mit der Prognose von zuvor 2,7 Prozent im Vergleich optimistischer als etwa die Bundesregierung oder Forschungsinstitute. Globale Risiken wie der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU machen der exportstarken deutschen Wirtschaft zunehmend Sorgen.

Wie eine heute vorgestellte Konjunktur-Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) ergab, erfahren die Exporterwartungen der Unternehmen einen spürbaren Dämpfer. Weniger Firmen rechneten damit, weitere Zuwächse in ihren Geschäften realisieren zu können.

Handelshemmnisse nähmen seit geraumer Zeit zu, wie es hieß. Der Vormarsch des Protektionismus habe mit der Einführung höherer Zölle durch die USA eine neue Dimension erreicht. Präsident Donald Trump hatte zuletzt angekündigt, EU-Unternehmen nur bis zum 1. Juni von den im März eingeführten US-Sonderabgaben auf Stahl und Aluminium auszunehmen. Die EU will eine dauerhafte Ausnahmeregelung und stellt den USA im Gegenzug Handelserleichterungen in Aussicht.

Zwar bleibe die deutsche Wirtschaft insgesamt in einer guten Verfassung, heißt es beim DIHK. Die Unternehmen blickten aber etwas weniger optimistisch als zuletzt auf ihre künftigen Geschäftschancen. Die größte Sorge sei der Fachkräftemangel, gefolgt von Arbeitskosten und einer hohen Bürokratielast. Danach kämen weltweite Risiken wie die Handelsstreitigkeiten.

dpa

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