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Wirtschaft im Rest der Welt DIHK stellt Umfrageergebnisse zur Ausbildung vor
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05:42 18.07.2017
Nach dem Anfang April veröffentlichten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung können auf dem deutschen Lehrstellenmarkt theoretisch derzeit 100 Schulabgänger aus 104 Ausbildungsangeboten wählen. Quelle: Ralf Hirschberger/symbolbild
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Berlin

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellt heute in Berlin die Ergebnisse einer breit angelegten Umfrage zur Situation der Dualen Ausbildung vor.

Eingeflossen sind fast 10 500 Antworten aus Unternehmen - zu ihren Lehrstellenangeboten, wachsenden Problemen der Betriebe bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen, Erfahrungen mit Azubis und Berufsschulen, aber auch mit neuen Zielgruppen wie Studienabbrechern.

Nach dem Anfang April veröffentlichten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung können auf dem deutschen Lehrstellenmarkt theoretisch derzeit 100 Schulabgänger aus 104 Ausbildungsangeboten wählen. Die Gesamtzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge war zuletzt mit etwa 520 000 ziemlich konstant - allerdings wurden fünf Jahre davor noch rund 50 000 mehr besiegelt. Eine Erklärung ist die demografische Entwicklung mit weniger Jugendlichen in Deutschland, aber auch der Trend zum Studium: Im Wintersemester 2016/17 starteten gut eine halbe Million Menschen in ihr erstes Hochschulsemester.

Eine „zentrale Herausforderung“ für den Ausbildungsmarkt sind laut Regierungsbericht sogenannte Passungsprobleme - etwa weil Jugendliche mit ihren Abschlüssen nicht den Ansprüchen der Firmen genügen oder weil sie nicht mobil genug sind. Zum Stichtag 30. September 2016 wuchs die Zahl nicht vergebener Ausbildungsplätze im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent auf 43 500. Zugleich gingen 20 600 Jugendliche leer aus.

dpa

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