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Wirtschaft im Rest der Welt Dax dreht nach guten US-Jobdaten ins Plus
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Dax dreht nach guten US-Jobdaten ins Plus
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08:58 10.03.2018
Im Schriftzug "DAX" spiegelt sich die große Anzeigetafel mit dem bis dahin erreichten Kursverlauf im Handelssaal der Börse in Frankfurt. Quelle: Christoph Schmidt
Frankfurt

Gute Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt haben den Dax ins Plus gehievt. Der deutsche Leitindex legte bis zum frühen Nachmittag um 0,21 Prozent auf 12.380,91 Punkte zu.

Seit dem Rutsch auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr zum Wochenstart hat das Börsenbarometer damit bereits wieder fast 5 Prozent gewonnen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann rund 0,5 Prozent.

In der zweiten deutschen Börsenreihe ging es für den MDax der mittelgroßen Werte um 0,32 Prozent auf 26.131,42 Punkte nach oben. Der TecDax der Technologiewerte stieg sogar um 1,05 Prozent auf 2686,40 Punkte.

Die US-Wirtschaft schuf im Februar deutlich mehr Stellen als erwartet. Zudem waren in den USA die Löhne und Gehälter zuletzt etwas schwächer gestiegen als gedacht. Der Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten sei außergewöhnlich robust, schrieb Analyst Ulrich Wortberg von der Landesbank Helaba.

Die Einführung von Strafzöllen durch US-Präsident Donald Trump am Vorabend blieb ein Thema. Es sei bislang nicht davon auszugehen, dass Trump die Zölle auf zusätzliche Güter erweitern werde, schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank: „Donald Trump hat ein Zeichen gesetzt. Damit ist es nun hoffentlich genug.“

Die Aktien der Lufthansa am Dax-Ende fielen um fast 4 Prozent. Auslöser waren die monatlichen Verkehrszahlen. Den mit weitem Abstand letzten Platz im MDax belegten die Papiere von Salzgitter mit einem Minus von rund 5,5 Prozent.

Angesichts der Strafzölle in den USA sei Salzgitter als reiner Exporteur klar im Nachteil, hieß es. Die Aktien von Borussia Dortmund verloren als Schlusslicht im Kleinwerteindex SDax knapp 5 Prozent. Beim 1:2 gegen FC Salzburg hatte sich der Bundesligist schwach präsentiert.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,46 Prozent am Vortag auf 0,44 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,12 Prozent auf 139,46 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,21 Prozent auf 156,88 Punkte nach. Der Euro notierte zuletzt bei 1,2278 US-Dollar. Der Dollar kostete damit 0,8145 Euro. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2421 (Mittwoch: 1,2417) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8051 (0,8054) Euro gekostet.

dpa

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