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Dax sackt wegen Nordkorea und Euro unter 12 000 Punkte

Börse in Frankfurt Dax sackt wegen Nordkorea und Euro unter 12 000 Punkte

Der starke Euro macht dem Dax zu schaffen. Der Leitindex startet schwach in die Woche.

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes (DAX).

Quelle: Fredrik von Erichsen

Frankfurt/Main. Der weiter erstarkende Euro und ein neuerlicher nordkoreanischer Raketentest haben den Dax in die Knie gezwungen.

Schon am Morgen rutschte der deutsche Leitindex unter die viel beachtete Marke von 12 000 Punkten und weitete seine Verluste danach noch aus. Am Nachmittag lag er 1,90 Prozent im Minus bei 11 893,10 Punkten - das entsprach dem niedrigsten Stand seit März.

Für den MDax, den Index der mittelgroßen deutschen Unternehmen, ging es um 1,47 Prozent auf 24 279,73 Punkte bergab; der Technologiewerte-Index TecDax gab um 1,77 Prozent auf 2215,60 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sackte um 1,34 Prozent auf 3375,23 Punkte ab.

Ein Auslöser des Kursrutschs war Nordkoreas jüngster Raketentest: Die Führung in Pjöngjang ließ am Dienstagmorgen (Ortszeit) erneut eine ballistische Rakete abfeuern, die dieses Mal über Japan flog, wie der Generalstab der südkoreanischen Armee mitteilte.

An den asiatischen Börsen reagierten die Anleger mit Aktienverkäufen, wenngleich sich die Lage im späten Handel merklich entspannte. Hingegen kletterte der Goldpreis auf den höchsten Stand seit November 2016. Auch die als sichere Häfen geltenden Währungen Japanischer Yen und Schweizer Franken legten zu.

Der Euro kletterte derweil erstmals seit zweieinhalb Jahren über 1,20 US-Dollar und kostete zuletzt 1,2032 Dollar - am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,1925 Dollar festgelegt. Ein starker Euro kann die Exporte hiesiger Unternehmen in Länder außerhalb des Währungsraums erschweren.

Schlecht erging es im Dax vor allem ProSiebenSat.1: Die Papiere des Medienkonzerns sackten um 12,99 Prozent auf 28,44 Euro ab und notierten damit so niedrig wie zuletzt im Oktober 2014. Dem Medienkonzern macht ein schwacher TV-Markt zu schaffen. Im MDax verlor die Aktie des Konkurrenten RTL 6,35 Prozent, für die Aktie des Werbevermarkters Ströer ging es um 5,61 Prozent nach unten.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite von 0,15 Prozent am Vortag auf 0,10 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,28 Prozent auf 142,11 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,44 Prozent auf 165,48 Punkte.

dpa

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