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Wirtschaft im Rest der Welt Digital-Branche steigt zum größten Industrie-Arbeitgeber auf
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Digital-Branche steigt zum größten Industrie-Arbeitgeber auf
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13:13 25.10.2017
Prgrammierkurs in Berlin: In der Bitkom-Branche könnten noch mehr Menschen beschäftigt sein, wenn nur genügend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stünden. Quelle: Britta Pedersen
Berlin

Die Digitalbranche ist zum größten industriellen Arbeitgeber in Deutschland aufgestiegen - noch vor Schlüsselbranchen wie dem Maschinen- oder Automobilbau.

In der Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik werden zum Jahresende voraussichtlich 1,077 Millionen Menschen beschäftigt sein, sagte Achim Berg, Präsident des Branchenverbandes Bitkom. Das seien 30 000 Stellen mehr als im Vorjahr (plus 2,9 Prozent).

Bereits zum Jahresende 2016 habe man mit 1,047 Millionen Beschäftigten die Maschinenbau-Branche (1,014 Mio) überholt, sagte Berg. Danach folgen die Elektroindustrie (847 000 Arbeitsplätze) und Automobilbranche (764 000). In der Bitkom-Branche könnten noch mehr Menschen beschäftigt sein, wenn nur genügend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stünden. Ende 2016 habe es in Deutschland rund 50 000 offene Stellen für IT-Spezialisten gegeben.

Neben einem Beschäftigungsplus verbuchte die Digitalbranche auch einen Zuwachs beim Umsatz: Der deutsche Markt für Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird im laufenden Jahr voraussichtlich auf 160,8 Milliarden Euro zulegen. Damit hebt der Bitkom seine Wachstumsprognose um 0,6 Prozentpunkte auf 1,9 Prozent an. „Die Bitkom-Branche geht jetzt in den Endspurt eines starken Jahres 2017“, sagte Berg.

Die Digitalbranche verzeichnete 2017 mehrere Wachstumstreiber. Zum einen legte das Geschäft mit Software überdurchschnittlich um 6,3 Prozent zu. Dazu gehören Cloud- und Big-Data-Anwendungen. Kräftig um 3,6 Prozent wuchs auch der Bereich der Telekommunikations-Endgeräte. Dieses Segment war im Vorjahr noch um 11,2 Prozent eingebrochen.

dpa

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