Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Edeka-Chef erwartet stabile Preise für Lebensmittel
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Edeka-Chef erwartet stabile Preise für Lebensmittel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
03:56 02.11.2012
Anzeige
Hamburg

Der Chef der Edeka-Gruppe, Markus Mosa, erwartet gegenwärtig keinen Preisanstieg bei Lebensmitteln. An den Terminmärkten seien die Notierungen für einzelne Rohstoffe zuletzt weiter zurückgegangen, sagte Mosa dem Magazin „Focus“.

Auch die steigenden Stromkosten der Lebensmittelhändler würden nicht auf den Verbraucher durchschlagen. „Die Intensität des Wettbewerbs wird Preissteigerungen nicht zulassen.“

Dennoch äußerte der Edeka-Chef scharfe Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung: “Für mich ist die Glaubwürdigkeit der Politik bei der Förderung der erneuerbaren Energien bereits extrem belastet“, sagte Mosa. „Vor einem Jahr ist uns signalisiert worden, dass die EEG-Umlage zur Förderung des grünen Stroms bei etwa 3,5 Cent je Kilowattstunde gedeckelt würde. 2013 sind es nun aber 5,3 Cent.“

Zu den Wachstumsplänen der Edeka-Gruppe sagte Mosa: „Wir haben das Ziel, über den gesamten Verbund hinweg etwa 400 neue Märkte im Jahr zu eröffnen.“ Demgegenüber stünden viele kleinere Läden, die man schließe, weil sie nicht mehr zeitgemäß seien. „Unterm Strich wächst unsere Verkaufsfläche in diesem Jahr um mehr als 200 000 Quadratmeter“, sagte Mosa. Auch flächenbereinigt wachse der Umsatz, bei der Discount-Tochter Netto um mehr als zwei Prozent. In den Edeka-Märkten dürfte es doppelt so viel sein.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die IG Metall hat vor der zweiten Verhandlungsrunde an diesem Montag für die rund 120 000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie ein Angebot der Arbeitgeber gefordert.

02.11.2012

Volkswagen will sein geplantes Billigauto frühestens 2016 auf den Markt bringen. Das sagte VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg der Branchenzeitung „Automobilwoche“.

02.11.2012

Ein Jahr vor der geplanten Schließung soll der Flughafen Tegel für eine größere Summe ausgebaut werden.

02.11.2012
Anzeige