Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Wirtschaft im Rest der Welt Erdogan geht gegen Springer-Chef Döpfner in zweite Instanz
Nachrichten Wirtschaft Wirtschaft im Rest der Welt Erdogan geht gegen Springer-Chef Döpfner in zweite Instanz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:38 12.05.2016
Anzeige
Köln

Der Rechtsstreit zwischen dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und Springer-Chef Mathias Döpfner geht weiter. Erdogan werde sofortige Beschwerde beim Oberlandesgericht Köln einlegen, kündigte sein Anwalt Ralf Höcker an.

Das Landgericht Köln hatte einen Antrag Erdogans auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Vorstandschef des Medienhauses Axel Springer zurückgewiesen. Döpfners Äußerungen seien durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt, entschied das Gericht.

Döpfner hatte in einem offenen Brief an den in der Kritik stehenden Satiriker Jan Böhmermann erklärt: „Ich möchte mich, Herr Böhmermann, vorsichtshalber allen Ihren Formulierungen und Schmähungen inhaltlich voll und ganz anschließen und sie mir in jeder juristischen Form zu eigen machen.“ Am Mittwoch betonte er, nichts davon zurückzunehmen: „Selbstverständlich bereue ich nichts, um mit Edith Piaf zu sprechen, sondern ganz im Gegenteil stehe zu jedem Wort und jedem Komma.“

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Folgende Sorten- und Devisenkurse wurden am 11.05.2016 um 16:34 Uhr festgestellt (alle Angaben in Euro).

11.05.2016

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel lehnt einen Abbruch der TTIP-Verhandlungen zwischen Europa und den USA ab.

11.05.2016

Der VW-Konzern bleibt seiner Linie treu: Noch immer gebe es keine Hinweise auf eine Mitschuld von Vorständen am Diesel-Skandal. Unmut zieht die Unternehmensspitze von der Arbeitnehmerseite auf sich, Zehntausende protestieren. Und für Aufsehen sorgt derweil Katar.

12.05.2016
Anzeige