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Euro-Wirtschaft bleibt auf Erholungskurs

London Euro-Wirtschaft bleibt auf Erholungskurs

Die Einkaufsmanager im Euroraum sehen die Wirtschaft weiter auf Erholungskurs - in der Industrie verliert der Aufwärtstrend jedoch an Schwung.

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Die Erholung im Euroraum nimmt Schwung auf. Foto: Boris Roessler

London. Die Einkaufsmanager im Euroraum sehen die Wirtschaft weiter auf Erholungskurs - in der Industrie verliert der Aufwärtstrend jedoch an Schwung. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Einkaufsmanagerindex stieg im September von 51,5 Punkten im Vormonat auf 52,1 Zähler.

Dies teilte das Forschungsunternehmen Markit am Montag in London nach vorläufigen Daten mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Zuwachs auf 51,8 Punkte gerechnet. „Mit dem nochmaligen Anstieg des Einkaufsmanagerindex im September fällt das dritte Quartal 2013 nicht nur so gut wie seit über zwei Jahren nicht mehr, es mehren sich auch die Anzeichen dafür, dass sich die Eurozone von der längsten Rezession ihrer Geschichte weiter erholt“, kommentierte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.

Bei genauerer Betrachtung sind die Zahlen allerdings durchwachsen. So blieb der Indikator im besonders wichtigen Industriesektor deutlich hinter den Erwartungen zurück: Statt eines von Analysten erwarteten Anstiegs auf 51,7 Punkte fiel der Index von 51,4 Zählern im Vormonat auf 51,1 Zähler zurück. Besonders enttäuschend: Deutschland. Hier wurde ein überraschender Rückgang von 51,8 auf 51,3 Zähler verzeichnet.

Dass der Gesamtindex für den Euroraum dennoch kräftig zulegen konnte, war vor allem einer Verbesserung im Dienstleistungssektor geschuldet. Hier kletterte das Barometer von 50,7 Punkten im Vormonat auf 52,1 Zähler. Ökonomen hatten lediglich einen Anstieg auf 51,0 Punkte erwartet.

„Zwar enttäuschten die Industriewerte in Deutschland und Frankreich, dennoch lassen die kräftigen Verbesserungen im Dienstleistungssektor auf eine konjunkturelle Belebung in der Eurozone schließen“, sagte Experte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen. An den Finanzmärkten fielen die Reaktionen dennoch verhalten aus. Der Euro drehte ins Minus und sank auf ein Tagestief von 1,3509 US-Dollar.

dpa

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